Unsystematische Besteuerung führt immer zum Chaos

Tausendmal probiert - Tausendmal hat's nicht funktioniert.

Und jetzt mal wieder. Man führt einen Reichensteuer (allein der Begriff ...) ein und weil man sich der negativen Ausnahmen bewusst ist, führt man für unternehmerische Einnahmen direkt wieder eine Ausnahme ein. Juuhuuh! Dann deklariert man seine Einkünfte einfach als "unternehmerisch" um und aus. Klar, wird das im Zweifelsfall wieder zu Streitigkeiten mit dem Finanzamt führen, die Steuergesetzgebung wird ein paar Bücher länger, klar macht das keinen Sinn (Aufwand, Bürokratie, etc. vs. Einnahmen), aber Hauptsache die Sozis haben wieder ein Feigenblatt für die nächste Runde bei Christiansen und für den nächsten Wahlkampf.

Ich mag den Satz, "Das aber kann niemals funktionieren", sagt Ökonom Hechtner, "das lässt sich anhand von mathematischen Modellen leicht nachweisen." Wunderbar!

Das wäre das Schöne an Kirchhoff gewesen. 25% auf alles. Keine Tricksereien, keine Mitnahmeeffekte mehr, keine Verschiebereien von A nach B. Und es hätte für die meisten (gerade die viel zu hoch belasteten niedrig und durchschnittlich verdienenden Familien) weniger Steuern bedeutet. Es hätte gut ausgesehen und wäre ein echter Standortvorteil für Deutschland gewesen.

FTD - Reichensteuer trifft die Falschen - Deutschland

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