Wer fordert, der fördert auch.

Das gilt aber nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Arbeitslosen.

Wir müssen die Kuschelpolitik beenden. Leistung gibt es nur gegen Leistung.

Aber zum Artikel: Es gab vor ein paar Tagen bereits einen anderen Artikel, der zeigte, dass allein die Unterstellung bestimmter Probleme diese Probleme auch wirklich hervorruft. Dabei ging es um einen zweiteiligen Mathetest, unterbrochen von entweder einer Vorlesung über angeblich genetisch bedingte Probleme von Frauen mit der Mathematik oder einer neutralen Vorlesung. Und die Frauen, die die Vorlesung über die angeblichen Probleme gehört hatte, schnitt im zweiten Teil des Test signifikant schlechter ab als die Testgruppe. Die Ergebnisse im ersten Teil unterschieden sich nicht maßgeblich.

Was hier ausschließlich beim Schüler wirkt, verstärkt sich offenbar in der Schule noch weiter. Denn wenn der Lehrer den gleichen Fehler begeht und z.B. Migrantenkinder schwächer einordnet und schwächer fordert, geht das Kind darauf dann ein. Es wird wirklich schwächer, landet dann an einer Hauptschule, wird auch dort wieder zu wenig gefordert und ruft dann nicht einmal ansatzweise das wahre Leistungsvermögen ab. Die Aufteilung der Schüler nach bereits 4 Jahren auf direkt 3 Schularten verschärft das Problem noch weiter.

TP: Geringe Erwartungen senken das Leistungsvermögen

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