Wie weit gehen die Immobilienpreise noch runter?

Ich habe ja heute schonmal geschrieben, dass ich mich, seit ich diese Immobilienkrise in diesem Blog verfolge, vehement gegen die Mainstream-Einschätzung gestellt habe und nie davon ausgegangen bin, dass diese Krise nur mild und kurz werden wird. Durch die Kombination aus hohen Preisen und wackliger Finanzierung konnte das einfach nicht gut ausgehen.

Die interessante Frage (nachdem jetzt geklärt wäre, dass es noch weiter nach unten geht ...) ist, *wie* weit geht es noch nach unten?

Goldman Sachs schätzt jetzt, dass die Hauspreise etwa 15% überbewertet sind und man mit Rückgängen von 5 bis 15% rechnen muss. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass die Verfügbarkeit der Kredite gerade massiv zurückgeht und dass die Mieten (die natürliche Konkurrenz zum Eigenheim) nur wenig gestiegen sind, könnte der Rückgang auch 30% betragen.

Und die HSBC schreibt, dass in bestimmten "Bubble Zones" die Bewertungen 35 bis 40% zu hoch seien. Die Gesamtsumme der Bubble Zones beträgt etwa 50% des US-BIPs oder das BIP von Deutschland + UK + Frankreich (nur damit keiner auf die Idee kommt, es handelt sich hier um einen Witz ...). Das wirkliche Problem vieler allzeitschlauer Kommentatoren: Der HSBC-Bericht stammt aus dem Januar 2006. Sag da nochmal jemand, das wäre alles nicht vorhersehbar gewesen ...

How Low Will Housing Go?

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