The Citi never sleeps

Interessanter Bericht zu Citigroup und der Einschätzung, dass sich das alles in ein paar Quartalen beheben lässt.

Zur Erinnerung: Die Citigroup hat den Chef entlassen, das Ergebnis für's 3. Quartal nach unten korrigiert, für's 4. weitere Abschreibungen von 8 bis 11 Milliarden Dollar angekündigt und als Folge dieser Entwicklung das AAA-Rating (von Fitch) verloren. Allein das letztere dürfte zu einem spürbaren Anstieg der Finanzierungskosten führen.

Gleichzeitig kündigt die Citigroup aber an, dass man die (zu niedrige) Kernkapitalquote wieder auf Branchendurchschnitt heben will UND keine Dividendenkürzung plant.

Die Kurzversion der Antwort darauf ist: BS (Bullshit). Die etwas längere Version;

CIBC: Citi’s math doesn’t add up

IMHO kann die Citigroup froh sein, wenn eines der beiden Ziele erreicht wird. Wobei die Erhöhung des Eigenkapitals eigentlich Vorrang vor der Dividendenausschüttung haben sollte.

Die Rechnung ergibt, dass die Citigroup dieses Jahr fast den gesamten Gewinn ausschütten wird und im nächsten Jahr immerhin 60%. Wobei das nächste Jahr ja auch noch Risiken birgt. Die Subprime-Krise könnte weitergehen, der Immobilienmarkt wird schwach bleiben, eine Rezession steht bekanntlich vor der Türe ;-) und die höheren Zinskosten durch das schlechtere Rating werden auch noch auf den Gewinn drücken.

Nöh, mit meiner schon mehrmals geäusserten Zurückhaltung in Bezug auf die Banken fühle ich mich sehr wohl, siehe zum Beispiel hier: Bill Miller: Ein echter Antizykliker!

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