Ach nöh ... Abgeltungssteuer auf Aktienanleihen

Naja, diesmal wird nur ein kleineres Detail geändert, besser gesagt mehrere kleine.

Eines davon betrifft die Verrechenbarkeit der Verluste bei Aktienanleihen. Aktienanleihen zahlen dem Anleger einen hohen Zins, im Gegenzug bekommt der Anleger das Kursrisiko einer Aktie. Solange der Kursverlust der Aktie geringer ist (oder es gar keinen Kursverlust gibt) als der Zinsaufschlag der Anleihe, lohnt sich das Geschäft. Jetzt will der Gesetzgeber aber die Verrechenbarkeit der Verluste einschränken. Der Anleger muss also volle Steuern auf die Zinsen während der Laufzeit zahlen, hat aber beim Tausch in Aktien am Ende der Laufzeit keinen Verlust, den er mit anderen Aktienverlusten verrechnen kann.

Ich weiss es nicht genau, aber ich schätze das ist anders, wenn ich mir so ein Geschäft *ohne* Zinszahlung über zwei Optionsgeschäfte selber zusammenbaue.

FTD: Fiskus verschärft Abgeltungsteuer

Wichtig scheint vor allem zu sein, die Anleger bis zum 28.12. zu verwirren und jede Art von langfristiger Vorbereitung auf die neuen Steuergesetze zu verhindern. Denn wir wissen: Der Bürger ist böse, der Staat ist gut und vor allem dient der Bürger dem Staat und nicht anders herum.

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