RBS: 8,8 Mrd. Euro Abschreibung, 15 Mrd Kapitalerhöhung

Die Royal Bank of Scotland (RBS) schreibt 6,3 bis 8,8 Milliarden Euro ab, auf Hypotheken, Konsumentenkredite, MBS, etc. pp.

Zudem wird das Aktienkapital um bis zu 15(!) Milliarden Euro erhöht. Das Kapital dient laut Aussage der RBS vor allem der planmäßig verlaufenden Integration der ABN Amro. Bisher wurde allerdings immer betont, dass man keine Kapitalerhöhung für die Übernahme benötige ...

Die neuen Aktien kommen übrigens mit einem kräftigen Abschlag von mehr als 40 Prozent auf den Markt, was nicht gerade für eine hohe Nachfrage spricht. Als Altaktionär würde ich mich bedanken, mein Anteil an der Bank würde gerade kräftig verwässert.

Und sonderlich planmäßig hört sich das für mich nicht an ...

NTV: RBS erhöht Kapital

RBS schreibt bis zu 7,4 Milliarden Euro ab

Update (10:40):

Das Bezugsverhältnis ist 11:18. Für 18 alte Aktien kann ich also 11 neue zeichnen. Die Verwässerung ist also extrem. Das Aktienkapital steigt um mehr als 60%, der Anteil der Altaktionäre sinkt im Gegenzug um fast 40%. Ich bin immer überrascht, wie gelassen die Aktienkurse der Banken aktuell auf diese Mammutkapitalerhöhungen reagieren.

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