USA: Inflation frisst Lohnzuwächse auf

Das ist natürlich keine wirkliche Neuheit, die US-Verbraucher spüren das schon länger. Neu ist nur, dass die Statistik das auch ausweist ...

Sowohl die persönliches Einkommen und Ausgaben, wie auch die Inflation wuchsen im April gegenüber dem Vormonat um 0,2%. Da Einkommen und Ausgaben nicht inflationsbereinigt ausgewiesen werden, hat sich nach Abzug der Inflation im April also nichts getan (genauer sind die inflationsbereinigten Zahlen sogar leicht (weniger als 0,1%) im Minus).

Die Inflation ist deshalb besonders interessant, weil es sich um die Personal Consumption Expenditures (PCE) handelt. Und diesen Indikator (warum auch immer) beobachtet die Fed genauestens. Also nicht den CPI, die Verbraucherpreise, wie man eigentlich erwarten würde.

Die PCE sind um 3,1% im Jahresvergleich gestiegen, in der Kernrate (die die Fed für wichtiger hält, warum auch immer) um 2,1%.

Übrigens werden im Mai und im Juni die persönlichen Einkommen wahrscheinlich steigen, da die Steuergutschriften als Einkommen zählen (das ist auch korrekt, weil es sich um "disposable", sprich verfügbare Einkommen handelt, also das (Netto-)Einkommen nach Steuern.

Marketwatch: Inflation wipes out income gains in April

oder direkt von der Quelle:

BEA.gov: PERSONAL INCOME AND OUTLAYS - April 2008

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