Warum erhöhen die Banken alle ihr Eigenkapital ...

... wenn sie es doch gar nicht brauchen?

Die Versicherung AIG will auch um 20 Milliarden Dollar erhöhen statt wie ursprünglich 12,5 Milliarden.

Die Credit Agricole hat um 5,5 Milliarden Euro erhöht uund betonte ebenfalls, dass man das Geld eigentlich gar nicht benötige.

Das ist heute die Wochenendsfrage, könnt ihr mal zwei Tage drüber nachdenken, schaffste schon, zwei Tage (frei nach Fritz Eckenga).

Ein paar andere Leute haben sich auch schon Gedanken darüber gemacht:

marketwatch: Why banks want cash they don't need

FTD: Der Kapitalhunger der Banken ist nicht beruhigend

Man könnte das ganze jetzt noch etwas weiter zuspitzen. Denn es spielt ja nicht nur eine Rolle, dass und wie stark die Banken und Versicherungen ihr Eigenkapital erhöhen, sondern auch noch zu welchem Preis. Die Kapitalerhöhungen der Citigroup, die ja junkbondartige Zinsen zahlen muss, zeugen genau so wenig von Souveränität wie die Abschläge von 30% gegenüber dem aktuellen Kurs, den die UBS jetzt den neuen Aktionäre gewähren muss.

Und noch ein Artikel in der FTD, die die dauernden Kapitalerhöhungen der Banken "Umgekehrte Dividendenpolitik" nennt. Übrigens ist der US-Notenbankchef Ben Bernanke einer der Initiatoren der massiven Kapitalerhöhungen.

FTD: Bernankes umgekehrte Dividendenpolitik

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