Zum Thema Fettnäpfchen ...

Die SPD unter Kurt Beck schafft ja aktuell das Kunststück, in JEDES Fettnäpfchen zu treten, egal wer das aufstellt, wo das aufgestellt wird und lässt sich auch nicht bremsen, selbst wenn jemand groß FETTNÄPFCHEN drauf schreibt.

Aber dass die sich jetzt die Fettnäpfchen schon selber aufstellen, um nachher reinzutreten, ist ja wohl der Hammer.

Niemand, aber auch niemand will wirklich einen Kampfabstimmung um den neuen Bundespräsidenten (dazu ist der Job eigentlich zu unwichtig).

85% der Bevölkerung wollen Köhler, selbst bei den SPD Wählern ist es eine klare Mehrheit (60%), die Köhler wählen würden, wenn es eine Direktwahl gäbe.

Was hat den Beck (und die Nahles, von der soll die Idee stammen) geritten, als die sich das ausgedacht haben? Ist mir völlig schleierhaft ...

FAZ: Die Deutschen wollen Köhler

Kommentare :

  1. Wie man hört, wollte Beck selbst das gar nicht. Aber zur Zeit kämpft er wohl darum, dass ihn die SPD nicht in den A*sch tritt, und wollte sich deshalb dem SPD-internen Ruf nicht entgegenstellen. Der arme Mann muss ja wirklich versuchen, wie ein Korken (die Assoziation Fettklecks versage ich mir mal) auf den Meinungswellen zu schwimmen...

    Ausserdem bin ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich so ein Fettnäpfchen ist. Rein subjektiv mag ich den Köhler ganz gern - es ist bei den Deutschen mit ihrer schwachen wirtschaftlichen Allgemeinbildung auch fast schon eine Sensation, einen Präsidenten mit Wirtschaftsexpertise zu haben - und mag die gute Frau Schwan nicht so sehr, aber die Frau ist verdammt fit! Die wird noch einiges in Bewegung setzen.

    Und ich denke, dass ihre Chancen im Verlaufe des kommenden Jahres längst nicht so klein bleiben müssen, wie es jetzt ganz am Anfang noch aussieht.

    Und falls Frau Schwan - von mir aus wider Erwarten - doch gewählt werden sollte, dann würde es der SPD ziemlichen Rückenwind verschaffen.

    Was ich ganz schrecklich fände ;-)

    Aber insofern ist was Beck macht IMHO nicht unrational.

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  2. Also mir ist es ehrlich gesagt völlig Wurscht wer es wird. Erstens ist das Amt total unwichtig und zweitens könnten den Job beide machen.

    Ich verstehe den Zug nur strategisch nicht. Wieso gegen einen anerkannten und beliebten Kandidaten einen Gegenkandidaten aufstellen? Wie will man sich damit beliebt machen?

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