US-Immobilienmarkt sucht weiterhin den Boden ...

Heute gab es mal wieder offizielle Zahlen vom US-Immobilienmarkt, unter anderem die Zahl, die die wichtigste sein wird, um eine Trendwende zu erkennen.

Die Anzahl der verkauften Häuser sank im Mai auf (annualisiert) 510.000. Gegenüber dem Vorjahresmonat errechnet sich ein Minus von gut 40%. Der Median-Preis sank um 5,7%, allerdings ist die Berechnung *viel* schlechter als die des Case-Shiller-Indexes, u.a. weil nicht die wirklich verkauften Häuser gezählt werden, sondern die Kaufverträge. Zur Erinnerung: In den USA kauft man sich erst ein Haus, kümmert sich dann um die Finanzierung und falls diese platzt, tritt man einfach vom Kauf zurück. Das ist so weit zwar ungewohnt, aber durchaus nicht schlimm. Schlecht ist nur, wenn man das in der Statistik nicht berücksichtigt. Und genau das passiert, weil die Statistik alles auf Basis der Verträge errechnet und nicht auf Basis der Transaktionen.

Und jetzt zur wichtigen Zahl: Das Lager an unverkauften Häusern wurde etwas kleiner. Da aber die Umsätze stärker zurückgingen, erhöhte sich der Lagerbestand weiter von 10,7 auf 10,9 Monate. Bevor diese Zahl nicht sinkt, braucht sich niemand Hoffnungen auf einen Boden bei den US-Immobilienpreisen machen (siehe auch: Wann wird das Tief bei den US-Immobilienpreisen erreicht?).

Marketwatch: New-home sales fall 2.5% in May to 512,000 pace

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