US-Kreditversicherer wollen Versicherungen loswerden

Und zwar im Wert von 125 Milliarden Dollar (obwohl die ja offiziell gar kein Problem haben ...)

So langsam schwant denen trotz aller Dementis wohl doch wie ernst die Lage ist. Vielleicht hätten die doch besser das Angebot von Buffet angenommen, als der Versicherungen über 800 Milliarden Dollar übernehmen wollte ... (siehe hier: Buffet wird Kreditversicherer - Das Aus für die Konkurrenz?).

Zum angeblichen Versuch, die Versicherungen zu veräußern gibt es von den Kreditversicherern natürlich Dementis. Die Börse glaubt kein Wort und setzt die Aktienkurse von MBIA (-14%) und der anderen Kreditversicherer (Ambac, FGIC, etc.) über 8% nach unten.

Etwas verwirrend finde ich die Analyse von Brian Meredith von der UBS, der die Aktie von MBIA bewertet. Er rechnet mit 2,8 bis 3,2 Milliarden Verlusten aus ABS CDOs und 6,2 Milliarden bis 6,5 Milliarden Dollar Verlust aus RBMS-Papieren. Gleichzeitig hat MBIA gut 1 Milliarde Dollar an Reserven.

Hmmmm, die sind also bei den Reserven schneller Pleite als man kucken kann.

Und was ist die Konsequenz? Sell? Nein! Hold! Halten!

Der Analyst errechnet also einen Verlust von 9 bis knapp 10 Milliarden Dollar bei 1 Milliarde Reserven und lässt die Aktie auf "Halten". Das verstehe wer will. Aber einem gesunden Menschenverstand muss das schwer fallen ...

Bond insurers trying to unwind contracts: report

0 Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für Deinen Kommentar.

Related Posts with Thumbnails

egghats Amazonstore