Der Mythos lebt!

Aber warum ist er nicht kaputt zu kriegen?

Spannend ist ja schon die Frage, wie ein Mythos entsteht. Warum glaubt z.B. etwa die Hälfte der Amerikaner, dass Saddam Hussein was mit den Anschlägen vom 11. September zu tun hatte?

Noch spannender ist allerdings die Frage, ob und wie man den Mythos wieder zerstören kann. Denn das ist schwieriger als erwartet. Sobald man nämlich Bruchstücke der Zusammenhänge wiederholt, vertieft sich der Eindruck im Gehirn. Selbst wenn man eine Verneinung in die Aussage einbaut! Wenn sich der Gedanke erst einmal festgesetzt hat, führt jede Wiederholung von Saddam und 11.9. zu einer weiteren Vertiefung. Egal ob man sagt, er war beteiligt oder er war nicht beteiligt.

Die Verneinung wirkt nämlich nur kurzfristig, nach einiger Zeit setzt sich wieder das ursprünglich Gelernte durch.

Spiegel: Warum der Mythos so oft über die Wahrheit siegt

Kommentare :

  1. Und das genau ist im Propangandaminister bekannt! Jede Psyochologe weiß, dass das Unterbewusstsein mit dem Wort "nicht" nicht viel anfangen kann.

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  2. Danke für den Hinweis, sehr interessanter Beitrag im Spiegel. Das werde ich in Zukunft beachten wenn ich Leute von der Falschheit ihrer Mythen überzeugen will. Nicht die Mythen wiederholen, sondern nur die Fakten aufzählen.

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