Auction Rate Securities: Der Buyback geht weiter

Irgendwann im Laufe der Krise tauchte eine neue Kombination in der Buchstabensuppe auf (siehe Auction Rate Securities). Ein paar Monate später waren die ARS im Blickpunkt der Ermittlungen der Staatsanwälte angekommen. Und inzwischen ist der Druck so groß geworden, dass die Banken, die diese Auction Raten Securities emittiert haben, diese den Anlegern wieder zum Emissionspreis abkaufen und das Risiko zurück in die eigenen Bücher nehmen.

OK, bisher beziehen sich die Rückkaufsaktionen überwiegend auf ARS, die direkt an Privatanleger verkauft wurden und wahrscheinlich auch nur in den USA. Wenn man also Besitzer eines Geldmarkt ähnlichen Fonds in Deutschland ist, der Auction Rate Securities gekauft hat, naja, dann hat man halt Pech gehabt. Denn die aktuelle Interpretation ist, dass es die Fondsverwalter, die Profis, eigentlich gewusst haben sollten, was die da kaufen ...

Nach der ersten großen Rückkaufswelle, die am Ende meines Urlaubs und am Anfang meiner Mandelentzündung los ging (und deshalb hier noch keinen Artikel bekommen hat), bietet mir Morgan Stanley jetzt nochmal die Möglichkeit, einen Artikel dazu zu verfassen. Danke ;-)

Morgan Stanley kauft jetzt Auction Rate Securities im Gesamtwert von 4,7 Milliarden US Dollar zurück.

In der ersten Welle haben die Citigroup den Rückkauf zum Emissionspreis von ARS im Wert von 7 Milliarden, Merrill Lynch von etwa 10 Milliarden und die UBS von insgesamt 18,6 Milliarden US-Dollar angeboten.

Die Höhe der drohenden Abschreibungen für die Banken ist noch unklar.

Marketwatch: Morgan Stanley to buy back auction-rate securities

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