300 Milliarden Dollar Schaden durch Fannie und Freddie?

So. Die Nachrichten sind verdaut und kommentiert. Jetzt kann man beginnen, den Schaden zu schätzen ...

William Poole, Ex-Gouverneur der Fed of St. Louis, hat früh vor den Bilanzlöchern bei Fannie und Freddie gewarnt und damit auch Recht behalten. Natürlich wurde er angefeindet, genau wie das Börsenmagazin Barrons als es ein negatives Kapital von jeweils 50 Milliarden Dollar bei den Frannies errechnet hat.

Jetzt schätzt Poole den Schaden auf 300 Milliarden Dollar und damit nur etwa das Zwölffache der Summe, die im Gesetzesantrag als wahrscheinliche Summe genannt war. So holt man sich im politischen Umfeld halt die Zustimmung ...

Wer übrigens geglaubt hat, dass die extrem teure Rettung jetzt dazu führt, dass Fannie und Freddie ihr Geschäftsvolumen reduzieren (oder die beiden womöglich sogar ganz aufgelöst werden), hat sich geirrt. Das Geschäftsvolumen der beiden Immobilienfinanzierer soll sogar noch ausgedehnt werden. Bei Fannie um gut 100 Milliarden, bei Freddie um gut 50 Milliarden auf jeweils etwa 850 Milliarden Dollar. Ab 2009 soll dann wieder 10% im Jahr reduziert werden. Naja, wer's glaubt ...

Wenn die USA Raubtierkapitalismus machen, dann richtig. Und wenn die wie jetzt Sozialismus machen, dann eben auch.

FAZ.NET: Rettung von Freddie und Fannie wird teuer

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