Die Stimmung ist schlecht ...

... das ist klar daran zu erkennen, dass jetzt plötzlich die Pleite einer jeder Klitsche von allen Medien gemeldet wird, während die ersten 6 oder 7 Bankpleiten in den USA kaum ein Medienecho verursachten (außer in wenigen Spezialblogs ...). Die Bankenpleite Nummer 10 kam sogar in den Tagesthemen ...

Diesmal hat es die Integrity Bank aus dem Bundesstaat Georgia mit Assets im Gesamtwert von etwa 1,1 Milliarden Dollar erwischt. Die Kunden werden von der Regions Bank aus Alabama übernommen. Die US-Einlagensicherung FDIC rechnet mit Kosten von 250 bis 350 Millionen Dollar. Irgendwann wird der FDIC wohl auch das Geld ausgehen ...

Regional war die Pleite für mich etwas überraschend, denn Georgia gehört nicht zu den am stärksten von der Immobilienkrise getroffenen Bundesstaaten. Dachte ich. Aber dem ist nicht so ... Obwohl Georgia keinen extremen Preisanstieg wie Florida oder Kalifornien zu verzeichnen hatte, ist die Anzahl der nicht mehr bedienten Kredite dort sehr hoch: Calculated Risk: Georgia Loan Problems Outpace Florida. Das Problem ist also definitiv nicht nur auf einige Bundesstaaten beschränkt.

FAZ: Abermals Bankenpleite in den Vereinigten Staaten


Tagesschau.de: Neuer Bankenzusammenbruch in den USA

Marketwatch: Integrity Bank closed, 10th failure this year

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