Nur 62% der US-Bankeinlagen sind versichert!

Interessante Zahl. Bei Bankpleiten sind also weniger als zwei Drittel der Einlagen (Geld auf dem Konto oder Sparbuch) über den amerikanischen Einlagensicherungsfonds FDIC versichert. Bei einer Bankpleite sind also im Schnitt mehr als ein Drittel der angelegten Kundengelder weg. Das macht bei knapp 7 Billionen Bankeinlagen etwa 2,5 Billionen Dollar unversicherter Gelder aus.

Das liegt an der Obergrenze der Versicherung von 100.000 Dollar. Wer also mehr als 100.000 Dollar auf dem Konto hat, hat halt Pech gehabt. Man kann jetzt seit kurzem spezielle Altervorsorge-Konten kaufen, die dann bis zu 250.000 Dollar versichert sind, aber das wird wohl noch nicht sehr weitgehend genutzt.

Übrigens sollte man auch wissen, dass die Einlagen bei Brokern (also z.B. Lehman) überhaupt nicht über die FDIC versichert sind.

Die Ausfälle dürften in Deutschland deutlich geringer sein, da der deutsche Einlagensicherungsfonds wesentlich höher absichert (ob der Fonds bei einer Pleite einer großen Bank auch zahlen könnte, ist eine andere Frage). Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken sind sowieso nochmal ganz anders gesichert.

Im europäischen Ausland hingegen dürfte die Lage deutlich schlechter aussehen. Dort gibt es teilweise nur Versicherungen, die bis zu 20.000 Euro übernehmen. Wer also mehr Geld anlegt, schaut in die Röhre. Achtung: Das gilt auch für deutsche Kunden, die ein Konto bei einer ausländischen Bank haben. Auch wenn es eine Niederlassung in Deutschland gibt. Immer erst die Liste der Mitgliedsbanken checken!

Bankrate.com: 6 ideas for insuring your deposits

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