Banken zahlen für Dollar Schnelltender 11% Zinsen

Das Volumen des Schnelltenders lag bei 30 Mrd. Dollar, für 77,34 Mrd. Dollar wurden allerdings Gebote von den Banken abgegben. Dabei müssen die Banken, um an die Dollars ran zu kommen, sehr tief in die Tasche greifen, denn der einheitliche Zinsatz lag bei 11%! Am Montag betrug der Zinssatz noch 3%.

Kommentare :

  1. Unglaublich!

    Die Banken sind schneller Pleite als man schauen kann, wenn die für ihr Geld 11% zahlen müssen und vom Kunden nur 5 für das Weiterverleihen bekommen ...

    Und die Zinssenkung der Fed sollte genau das Gegenteil bewirken ...

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  2. Sah heute morgen übrigens noch ganz anders aus:

    Aprés Tarp, le déluge?

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  3. Hallo Egghat,
    zum ersen mal sehe ich beiInformationen ohne Quellen.

    gruß,
    MaSh

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  4. egghat hat das auch nicht gepostet, sondern ich! :)

    hier aber die Quelle für dich: http://www.cash.ch/news/story/450/610379/6/6

    gruß zurück

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  5. Naja, der Schnelltender lief allerdings nur für einen Tag.
    Ist aber trotzdem extrem. Dass das hölländische Verfahren angewandt wurde, hat in dem Fall auch nicht viel gebracht.

    Hier eine bessere Quelle (wenn man sich mit den Begriffen etwas auskennt): http://www.bundesbank.de/download/gm/tender/2008/20080930_usd_zuteilung.pdf

    Erst heute hat die EZB wieder Geld abgezogen... EURO allerdings, USD gibt's nach wie vor kaum welche. Im kurzen Bereich für ein paar Tage wird zumindest noch gehandelt, der USD-Markt für Termingeschäfte liegt absolut brach. Und für Devisentermingeschäfte muss man derzeit kräftig draufzahlen (kann leider keine Internet-Quelle nennen. Ich komm aber aus der Ecke und hab da einige Kontakte)

    Auch der EONIA-Euribor-Spread ist inzwischen noch viel extremer geworden. Über den hab ich hier noch nie was gelesen, oder gab's dazu schonmal was, egghat? Der EONIA läuft weiter nach unten, weil da inzwischen wieder kräftig Zinssenkungen eingepreist werden und der Euribor weiter nach oben aufgrund des allgemeinen Misstrauens.

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Hab noch was: Am gleichen Tag später gab's am Nachmittag noch einen USD-Schnelltender, wieder mit dem holländischen Verfahren. Diesmal mit einem Zinssatz von 0,5%. Da hatten welche riesiges Glück, dass von der EZB noch ein Tender angeboten wurde. Weiß jetzt allerdings nicht, ob die 0,5% der Mindestsatz sind, schätze aber schon.

    http://www.bundesbank.de/download/gm/tender/2008/20080930_usd_zuteilung2.pdf

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  8. @ray: Den EONIA-Euribor-Spread hatte ich noch nie. Es gibt im Moment so viele Spreads, die normalerweise niemanden interessieren (auch mich nicht), weil der Geldmarkt dann einfach funktioniert und die Spreads gegen Null gehen.

    Dass mit den zwei Tendern ist natürlich krass, wenn einer zu 11 und einer zu 0,5 durchgeht ...

    Was ich mich eigentlich schon länger frage: So verzerrt wie die Spreads sind ... Kann es sein, dass der Euro/Dollar-Kurs ähnlich verzerrt ist? Also der Dollar trotz der Finanzkrise (ziemlich unintuitiv) steigt, weil die Nachfrage nach echten Dollars genauso hoch ist wie die bei den Tagesgeschäften?

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  9. Ich glaube auch, dass der erdrutschartige EUR/USD-Wechselkurs in den letzten Wochen vor allem dieser großen "echten" Nachfrage geschuldet ist.

    Das große Comeback des Dollars, von dem seit einer Weile wieder öfters die Rede ist könnte schnell wieder vorbei sein, wenn sich der Geldmarkt normalisiert hat. Die Frage ist nur, wann das sein wird...

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