Bye bye!

Best resignation letter ever ... Von einem Hedgefonds-Manager, der genug hat. Genug vom Geschäft, aber auch genug Geld.

The Big Picture: Andrew Lahde: Goodbye!

Besonders schön finde ich den Abschnitt, in dem er sich bei der Aristokratie in den USA bedankt, die den (durchschnittlich begabten) Kindern reicher Eltern die bestmögliche Ausbildung in Harvard etc. ermöglicht. Schließlich muss ja jemand bei Lehman und Bear Stearns arbeiten, der die andere Seite seiner Trades übernimmt. Er nennt die schlicht "Idioten".

Ich wüsste mal gerne, wie der Typ aussieht. Immerhin erwähnt er am Ende Linux und Hanf. Ich dachte Hedgefondsmanager würden alle koksen ...

Update (21.10):

Heute hat die FTD die Story auch. Damit es nicht ganz so spät und doof aussieht, hat sie den Brief immerhin ins Deutsche übersetzt ;-)

FTD: Die Abrechnung

Kommentare :

  1. Hallo !!
    hier ist ein Foto von ihm.

    http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/10/19/andrew-lahde/verhoehnt-manager-und-rechnet-mit-seinen-kollegen-per-brief-ab.html

    Danke für Deinen guten Blog !!
    Gruß aus Köln

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  2. Schade. Ich dache der hat lange Haare und kifft ;-)

    Danke für das Lob btw. Empfehlen Sie uns weiter. Verlinken Sie uns und schalten Sie auch nächste Woche wieder ein ;-)

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  3. Hallo Egghad,
    Meinst Du die Hedgefond-Branche bleibt erhalten?
    Letztens haben sie die höchste Quartalverluste ihrer Geschicht hinnehemen müssen. Ich glaube Lahde bleibt kein Einzellfall!

    schöne Grüße,
    MaSh

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  4. Überleben ja, aber nur in wesentlich kleinerem Ausmaß als jetzt.

    Könnte mir auch vorstellen, dass die alle reguliert werden (max. Leverage 10 oder so).

    Was aber IMHO oft vergessen wird: Die Banken waren auch nur Hedgefonds ... Teilweise sogar noch schlimmer gehebelt.

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  5. >>Was aber IMHO oft vergessen wird: Die Banken waren auch nur Hedgefonds ... Teilweise sogar noch schlimmer gehebelt.

    Japp, die BayernLB, eine LANDESBANK arbeitet mit einem Hebel von 36!

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  6. Heuschrecken im Staatsbesitz ...

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  7. Alter Schwede, die LBBW hat eine Bilanzsumme von 500,4 Mrd. Euro und lausige 8,65 Mrd. Euro an Eigenkapital. Entspricht einem Hebel von sagen und schreibe 57,8. Zum Vergleich: Bei Lehman hatte einen Hebel von NUR 21. UNGLAUBLICH!

    http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/10/lbbw-ein-sicherer-kandidat.html

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  8. Hammerzahl!

    Bei Lehman muss man allerdings berücksichtigen, dass die den Hebel von etwa 20 auch erst kurz vor der Pleite hatten. Am Anfang der Krise lag der bei fast 40.

    Ich habe damals sogar etwas darüber gebloggt und darauf hingewiesen, dass Lehman von allen Investmentbanken am aggressivsten den Hebel gesenkt hat. Nach der geplanten Gründung der Bad Bank (die den Staat max. 10 Mrd gekostet hätte), wäre Lehman die schlechten Assets losgewesen und hätte einen Hebel von gut 15 gehabt. Und wäre im Prinzip eine gesunde Bank gewesen.

    Naja, dann hat man die Pleitegehen lassen und jetzt muss man das X-fache an Staatshilfen raushauen. Clever!

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