Case-Shiller-Immobilienpreisindex 16,6% im Minus

16,6% Minus im Jahresvergleich im August sind dabei nicht so erschreckend, weil wir im Juli schon etwas mehr hatten. Was aber klar enttäuscht ist das monatliche Minus von 1%. Da ist mein Optimismus bzgl. der abnehmenden Fallgeschwindigkeit ("Die Fallgeschwindigkeit nimmt aber langsam, aber deutlich sichtbar ab") vielleicht doch etwas voreilig gewesen US-Immobilienpreise fallen weiter: -17,5%). Die Prognose, dass vom Hoch aus ein Gesamtminus von weniger als 30% entstehen wird, bleibt natürlich bestehen.

Man muss bedenken, dass die richtige Zuspitzung der Krise nach der Lehman-Pleite in den Zahlen noch nicht drin ist. Es besteht angesichts der desaströsen Stimmungslage wenig Hoffnung, dass der September und der Oktober besser werden. Wenn da nochmal jeweils 1% Minus dazukommen, beträgt das Gesamtminus seit Juli 2006 schon fast 25%.

Die Prognose von Meridith Whitney, dass die Immobilienpreise 40 bis 45% sinken können, wird damit immer realistischer (Meridith Whitney (Oppenheimer): US-Immobilienpreise fallen 45%). Und ich befürchte, dass ein solches Minus von den Finanzmärkten immer noch nicht eingepreist ist. Damit drohen noch einige weitere negative Überraschungen ...

Marketwatch: Home prices fall record 16.6% in past year

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