Die Banken sind rekapitalisiert. Alles wird gut. Oder?

Sehr spannende Grafik!

Infectious Greed: The Bank Capital Mirage

Darin sieht man die bisher aufgelaufenen Verluste und die bisher erfolgten Kapitalerhöhungen. Weil die Eigenkapitaldecken so dünn sind, muss jeder Verlust direkt mit einer Kapitalerhöhung wieder ausgeglichen werden.

Die Summe der insgesamt erfolgten Kapitalerhöhungen hinkt der Summe der Gesamtverluste zeitlich etwas hinterher. Wenn man sich jetzt die Höhe der Verluste anschaut und die Höhe der Kapitalerhöhungen, sieht man schnell, dass die 250 Mrd. Dollar neues Eigenkapital gerade ausreichen, um die bisher aufgelaufenen Verluste abzudecken.

Da eigentlich niemand davon ausgeht, dass die Verluste jetzt auf einmal abrupt aufhören, kann man auch direkt davon ausgehen, dass die Kapitalerhöhungen ebenfalls noch nicht beendet sind. Paul Kredrosky kommt daher (zum wiederholten Mal) zum Ergebnis, dass der Staat (mindestens in den USA und Großbritannien) am Ende der Krise Mehrheitsaktionär des gesamten Finanzsystems sein wird.

gefunden über: FT Alphaville: Losing control mit noch zwei weiteren interessanten Charts, die ich jetzt aber nicht kommentiere.

(Posting vorgeschrieben am Donnerstag, es mag überholt sein)

1 Kommentar :

  1. AHA, da kann also noch jemand Englisch und liest FT Alphaville.
    Informative Seite! Weiter so!!!

    Möglicherweise gibt es in den USA weitere Versicherungsfirmen, die Geld vom Staat brauchen.
    http://www.nytimes.com/2008/10/25/business/25bailout.html?pagewanted=1&_r=1&ei=5040&partner=MOREOVERNEWS

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