Die Madoff Verluste auf einen Blick

Auf einen Blick, schön interaktiv. Etwa eine Hälfte ist aber noch "unbekannt". Ich schätze aber, dass die FT das weiterpflegt.

FT.com: Where is Madoff’s $50bn loss?

Kommentare :

  1. Throatwobbler Mangrove17 Dezember, 2008 15:23

    Hmm, fast alles Europäer. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

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  2. Es ist zu vermuten, dass viele Vermögensverwalter nicht ihren Namen in der Öffentlichkeit sehen wollen. Und manches "saubere" Investment dürfte Schwarzgeld sein. Was mir besonders auffällt ist, dass es noch keine Meldungen aus Liechtenstein gibt. Das ist in diesem Bereich so unnatürlich wie die fehlenden Volatilität der Madoff-Erträge.

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  3. @Throatwobbler: Es gab ja auch Mahner ... Vielleicht hört der ein oder andere doch auf die, während sich die Europäer die Analyse selber zutrauen ...

    @DonAlphonso:

    Hab's schon bei dir hinterlassen: Liechtenstein wird bestimmt auch kommen, ich glaube aber gar nicht so dicke ... Die Schweizer Verluste finde ich auch (überraschend) harmlos. Die deutschen sind noch geringer, obwohl hier sowieso immer nur direkte Zahlen gemessen werden. Die Verluste bei der Santander-Bank sind ja auch in einem Fonds aufgetreten und den halten defintiv nicht nur Spanier.

    Ich tippe auf die Sovereign Wealth Fonds und auch auf die Russen (bzw. deren Familiy Offices). Für die zweiten spricht, dass die oft in London sitzen und da sitzen auch die schlimmsten Betroffenen (Fairfield Greenwich).

    Aber wirklich werden wir es wahrscheinlich nie erfahren. Die indirekten Verluste (über Fairfield Greenwich z.B.) wird wohl keiner öffentlich zugeben.

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  4. Throatwobbler Mangrove17 Dezember, 2008 18:29

    In der Tabelle fehlt noch die New York Law School (über Ascot Partners) mit 1,5Mrd$, siehe hier:

    http://www.independent.co.uk/news/world/americas/madoff-victims-threaten-legal-action-1192824.html

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  5. Derzeitiger USDX: 78.86 - es geht rasend weiter nach Unten

    vor kurzem stand er bei 88

    Das grösste Blutbad aller Zeiten ist vor uns: das Platzen der Treasury-Bond-Bubble (und der Bubbles aller Staatsanleihen). Soon! ja demnächst werden die Staatsanleihe verkauft , dann kommt die Hyperinflation.

    Großbank verzichtet auf Kündigung einer Anleihe
    Deutsche Bank bricht Tabu
    Die Deutsche Bank hat als erstes großes Institut mit einem ungeschriebenen Gesetz an den Anleihemärkten gebrochen: Der deutsche Branchenprimus teilte am Mittwoch mit, eine nachrangige Anleihe nicht zum erstmöglichen Termin im Januar zu kündigen. Das könnte für einen Imageschaden sorgen – an den Bond- und Aktien-Märkten brachen die Papiere der Bank ein.
    FRANKFURT. Das Kreditinstitut begründete dies damit, dass es teurer gewesen wäre, die eine Mrd. Euro große Anleihe durch ein neues Zinspapier zu ersetzen. Dieser Schritt ist ungewöhnlich. Zwar sind die Kosten für Anleiheemissionen der Banken sehr stark gestiegen, doch bislang fürchteten die Geldhäuser einen möglichen Reputationsschaden stärker als ökonomische Nachteile.

    kann jemand was dazu sagen ?

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/deutsche-bank-bricht-tabu;2111553

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