300 Mrd. Giftmüll in den Bankbilanzen allein in Deutschland?

Das zumindest meldet der Spiegel, der sich auf eine Umfrage der BaFin beruft. Die BaFin soll alle große Geschäfts- und Landesbanken befragt haben. Nur ein Viertel davon sei bereits abgeschrieben, der Rest stehe noch zu den inzwischen völlig utopischen Anschaffungspreisen in den Büchern.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, nennt der Spiegel noch eine höhere Zahl:

"Das Finanzministerium selbst geht davon aus, dass der gesamte deutsche Bankensektor Risikopapiere mit einer Summe von bis zu einer Billion Euro in den Büchern führt."

Ob diese Billion jetzt entsteht, weil sich diese Summe auf den gesamten Finanzsektor (z.B. auch inkl. Sparkassen oder auch Versicherungen) bezieht oder weil da noch andere Papiere eingerechnet wurden, bleibt leider unklar. Natürlich auch, was das genau für Papiere sein sollen.

Aber trotzdem fällt mir bei der Summe nur noch eins ein:

Uiuiuii ...

Spiegel: Deutsche Banken sitzen auf Giftpapieren in Milliardenhöhe

Update (18:55)

Die FTD hat auch einen Bericht dazu. Interessant darin die Meinung von Finanzminister Steinbrück, der eine Bad Bank für politisch nicht vorstellbar hält. Ich möchte nur kurz anmerken, dass "nicht vorstellbar" in diesen Zeiten exakt nichts bedeutet (und damit noch einen Ticken weniger als Politikeraussagen eh schon in Normalzeiten ...)

FTD: Banken sitzen auf 300-Milliarden-Müll

1 Kommentar :

  1. Was hältst Du von der Maßeinheit x-fache des BIP?

    Gruß
    Bernhard

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