Royal Bank of Scotland nimmt in einem Jahr 20 Milliarden Pfund ab ...

und schnallt den Gürtel enger ...

(Überschrift Nr. 2 aus dem Projekt "Bescheuerte Überschriften". Das Copyright dafür liegt bei "Man with a tape recorder up his brother's nose" aus einem Kommentar zu Hasta la vista, SpAAAnien. Keine Angst, die Serie wird wohl nicht viel länger ... Eigentlich war dieses Posting schon als "Zahl des Tages" in der Planung ...)

Aber zum Thema:

Die Royal Bank of Scotland, die hier schon einige an der Reihe war, hat heute neue Horrorzahlen bekannt gegeben. Bis zu 28 Milliarden Pfund (gut 30 Milliarden Euro) Verlust werden für das vierte Quartal erwartet. Etwa 7 bis 8 Milliarden Pfund kommen aus dem alten Geschäft der RBS, 15 bis 20 Milliarden aus Abschreibungen auf die übernommene ABN Amro. Das ist der größte Verlust, den je eine britische Firma gemacht hat.

Im Rahmen eines zweiten Rettungspakets erhöht der britische Staat für weitere 5 Milliarden Pfund die Beteiligung an der RBS von 58 auf 70%.

Spiegel: Royal Bank of Scotland verbucht Rekordverlust
FTD: Royal Bank of Scotland verliert 20 Milliarden

Und zu den weiteren Details des britischen Rettungspakets 2.0 schreibe ich (vielleicht) heute Abend noch etwas mehr. Für Eilige:

FTD: London sichert Banken gegen Verluste ab

1 Kommentar :

  1. wie bescheuert das ist... jeder normale Investor, würde zusehen, dass er aus dieser Firma rauskommt, der Staat aber erhöht seine Anteile. Und wieder und immerwieder....

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