Zahl des Tages (05.01.2009): 20.000.000.000.000

So zum Start der Zahl des Tages mal wieder eine richtig große Zahl.

20.000.000.000.000 (20 Billionen) Dollar

Wertverlust haben die Finanzanlagen weltweit in den letzten 18 Monaten hinnehmen müssen. Das hat der Volkswirt Bradford deLong von der Universität Berkeley ausgerechnet.

Der Artikel ist auch sonst noch ganz interessant, weil er auch die jetzigen Rettungsschritte zusammenfasst und feststellt, dass diese noch nicht wirken.

i) Sicherheit ins Finanzsystem zurückbringen.
ii) Den Laufzeitaufschlag (Duration Premium) reduzieren
iii) Risikoverlagerung auf starken Schultern des Staats
iv) Rekapitalisierung des Bankensektors

Er schlägt drei weitere Schritte vor:

i) Massive Käufe von risikohaltigen Assets durch den Staat (das was der TARP ursprünglich machen sollte)
ii) Vorübergehende Verstaatlichung des Bankensektors
iii) Zusätzliche Regierungsausgaben (sprich Konjunkturprogramme)

Ich frage mich nur, wie der Staat das *alles drei* auf einen Schlag finanzieren soll ...

Scribd: The financial Crisis of 2007-2009

gefunden über FT Alphaville: $20 trillion - gone

Kommentare :

  1. "Die Existenz des Kapitalismus kostet die Menschheit täglich ungeheure Opfer an Menschenleben und an materiellen und kulturellen Werten."
    aus: Staatsbürgerkunde, Lehrbuch für Klasse 9, DDR 1982, Seite 43.

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  2. Naja, der Sozialismus hat die 80 Billionen vorher auch erst gar nicht geschaffen, von denen jetzt 20 vernichtet wurden.

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