Zahl des Tages (30.01.09): 18.400.000.000

Die Zeiten sind schlecht. Eigentlich denkt man (auch angesichts der Zahlen, die in dieser Rubrik sonst so kommen), dass die Zeiten richtig schlecht sind. Deshalb haben sich die Banker an der Wall Street für 2008 auch nur Boni in Höhe von bescheidenen

18.400.000.000 (18,4 Milliarden) Dollar

genehmigt.

Irgendwie ist die Krise auch nur relativ. 112.000 Dollar pro Kopf sind schon ein nettes Sümmchen.

Eins zur Beruhigung: Die Boni waren schonmal höher. Wahrscheinlich machten die Boni der Mitarbeiter von Bear Stearns und Lehman, die aus bekannten Gründen am Ende des Jahres keine Boni mehr zahlen konnten, den Unterschied aus ...
OK, das war jetzt Galgenhumor. Die Boni sind um 44% zurückgegangen. Der (halb im Scherz) angesprochene Effekt war aber trotzdem spürbar, denn die Boni pro Kopf sind etwas schwächer gesunken und zwar um knapp 37%.
Aber egal: Das zeigt, dass sich die Investmentbanker in guten Zeiten genau so unverschämt viel Geld auf die Tasche tun wie in schlechten Zeiten ...

Marketwatch: Obama calls Wall St. bonus binge shameful
Spiegel: Wall-Street-Banker kassierten Boni in Milliardenhöhe
FAZ.NET: Wall Street zahlt Milliarden-Prämien

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