Zahl des Tages (31.01.09): -16,6

Mal wieder ein Blick nach Großbritannien. Hier tracke ich die Immobilienpreise regelmäßig und deshalb mal wieder ein Update mit den Zahlen von Nationwide, die ich üblicherweise bringe. Um

16,6%

sind die Immobilienpreise in Großbritannien in den letzten 12 Monaten (Januar 09 vs. Jan. 08) gefallen. Im Monatsvergleich ging es um 1,3% nach unten.

Großbritannien bestätigt damit den Ruf, den USA am dichtesten auf den Fersen zu sein. Das Ausmaß des Rückgangs nähert sich immer weiter an.
Die Fallgeschwindigkeit im Vereinigten Königreich nimmt allerdings leicht ab. Aber diese Phänomen gab es in den USA im Spätsommer auch schonmal und verleitete mich zu voreiligem Optimismus. Angesichts der desaströsen wirtschaftlichen Lage in Großbritannien dürfte der Preisverfall dort auch noch etwas weitergehen ...

Nationwide: New Year sees little change to recent house price trend (PDF 73KB) via Infectious Greed: Nationwide: U.K. house prices down 16.6%

1 Kommentar :

  1. Man with a tape recorder up his brother's nose31 Januar, 2009 14:14

    Wenn eine Wirtschaft auf Immobilien und Banken basiert, dann hat man in einer Immobilien- und Finanzkrise ein Problem. So einfach ist das.

    Nebenbei hat mir gerade ein Kumpel aus London erzählt, dass kein Engländer sein Haus von einer englischen Firma bauen lassen möchte, sondern nur von deutschen oder, man höre und staune, von polnischen. Also sogar im Häuser Bauen ist England nicht mehr so dolle. Was soll da den freien Fall verhindern?

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