Ambac mit 2,3 Mrd. Verlust

in der unendlichen Saga (die aber noch enden wird, da bin ich mir sicher) der Kreditversicherer liefert heute Ambac die Zahlen für das vierte Quartal.

2,3 Mrd. Dollar Minus gab es, was 8,14 Dollar je Aktien entspricht. Das ist in etwa das Achtfache des Aktienkurses.

Im Vorjahresquartal gab es ein Minus von 3,3 Mrd, was damals 32,02$ Verlust pro Aktie entsprach. Man sieht eine interessante Methode, den Verlust pro Aktie zu senken: Man erhöht einfach die Anzahl der Aktien ...

Interessant auch, dass der Verlust nicht vorwiegend auf einmaligen Abschreibungen beruht. Auch aus dem laufenden Geschäft wurden bereits 6,79 Dollar Minus je Aktie "erwirtschaftet".

Ich bleibe dabei: Die Firmen haben keine Chance zu überleben. Auch Ambac hat (wie MBIA es auch plant) eine neue Tochter für das eigentlich solide Geschäft der Versicherung von öffentlichen Anleihen gegründet. Aber wie auch bei MBIA ist das IMHO das Eingeständnis, dass die alte Firma nicht überlebensfähig ist und offen ist auch, woher die neuen Töchter ausreichend Eigenkapital bekommen sollen.

Marketwatch: Ambac reports quarterly net loss of $2.3 billion

Die ganze Geschichte der "angekündigsten Pleiten des Jahres" in diesem Blog: Suche nach MBIA

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