Die alltägliche, latente Ausländerfeindlichkeit ...

... ist zum Kotzen. Musste ich einfach mal sagen.

Achtet nicht auf den Bericht, sondern auf die Kommentare:

DerWesten.de: Mesut Öszil - der Rohdiamant mit den knallbunten Schuhen

Kommentare :

  1. Uneingreschränkte Zustimmung!
    Eigentlich nicht mein Thema (Fußball), andererseits aber wohl doch (Xenophobie). Es gibt leider immer noch genügend Randbegabungen, die im letzten Jahrhundert fest hängen; langsam bekommen zumindest diejenigen aus der zweiten Hälfte die Oberhand. Bleibt zu wünschen, dass sie mehr Begabung für die Erziehung ihrer Kinder, denn als öffentliche Sprecher haben.
    Wie gesagt: guter und richtiger Impuls und Hochachtung dafür, den Impuls in Text zu gießen (wichtigster und zumeist schwierigster Teil).

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  2. Ich fand die Kommentare im Großen und Ganzen nicht ausländerfeindlich - im Gegenteil. Aber vielleicht sind auch nur unsere Wahrnehmungen zu verschieden.

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  3. @Tom: Der Großteil ja nicht, weil der den Idioten schon Kontra gegeben hat.

    Ich wollte nur darauf heraus, dass sofort bei einem Spieler namens Özil die Diskussion um eine "deutsche" Nationalmannschaft wieder anfängt.

    Er hat die deutsche Nationalität, er ist hier aufgewachsen, er hat hier Fußballspielen gelernt (Wenn auch bei Rot-Weiss-Ässen (bäh ;-) ), er spielt immer noch hier: Wo ist überhaupt ein Grund für die Diskussion?

    Ich freue mich ganz im Gegenteil, dass Özil nicht wie die Altintops für die Türkei spielt.

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  4. Ich kann nur zustimmen. Langsam reicht es einfach. Wobei mich persönlich das "Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ..." zur Weißglut treibt, mit dem viele Deutsche ihre Ausländerhetze einleiten.

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  5. Man with a tape recorder up his brother's nose11 Februar, 2009 17:12

    Ganz hart geht es auch hier zu:

    http://www.transfermarkt.de/de/forum/49/tuerkei/thread/811228/anzeige.html&p=86

    Ein paar Zitate:

    "Türken und deutsche sind zwei unterschiedliche rassen."

    "Vor 2 Jahren konnte Özil nicht mal richtig Deutsch.Und er ist ein überzeugter Deutscher?Ich wette mit euch,er weis nicht mal,wie viel Bundesländer Deutschland hat."

    "Die deutschen werden irgendwann auch nicht mehr glücklich darüber sein wenn alle Spieler den Mund zu halten während die deutsche Nationalhyme läuft aus Respekt vor ihrem "Heimatland"."

    Sind allerdings alles Türken (zumindest vom Selbstverständnis her) die da diskutieren.

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  6. Rechte Forderungen Blog12 Februar, 2009 12:55

    Es ist nicht ausländerfeindlich darauf hinzuweisen das der Mann deutscher Staatsbürger, aber kein Deutscher ist. Auch wenn manche es noch immer nicht kapieren, aber das ist nicht das selbe. Man kann auch zurecht besorgt sein das dies wieder für Propaganda genutzt wird, wie toll doch die Einwanderung von Türken ist, und das geht nunmal vielen auf die Nerven.
    Allein das Wort "ausländerfeindlich" ist dagegen schon hetzerisch, weil es unterstellt die Kritiker von (bestimmter) Masseneinwanderung wären identisch mit irgendeinem ausländerfeindlichem Pöbel. Es gibt viele verschiedene Arten von Ausländers, gegen Ausländer die im Ausland bleiben oder gegen Touristen hat wohl Niemand was, gegen akademische Einwanderer auch nicht, wer aber was gegen Masseneinwanderung, Überfremdung und Umdefinition der deutschen Identität hat ist nicht "ausländerfeindlich" sondern hat was gegen Masseneinwanderung, Überfremdung und Umdefinition der deutschen Identität. Solche Leute als ausländerfeindlich zu verhetzen ist nicht nett, und das dies so oft geschieht ist der eigentliche Skandal.

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  7. Wer ist denn Deutscher?

    Die Koslowskis und Szepans, die das Ruhrgebiet mit groß gemacht? Mein Schwipp-Schwager namens Craparo? Ich? Podolski? Klose? Neuville? Trochowski?
    Asamoah?

    Der Rest ist das allgemeine rechte Gewäsch. Da wird behauptet, es sei "nur ein Hinweis", in den nächsten Sätzen wird aber sofort klar, was gemeint ist. Ein Hinweis kann natürlich gar nicht ausländerfeindlich sein, dass er es aber sehr wohl, zeigst du aber im Anschluss daran selber.
    Es wird von Massenzuwanderung geredet, obwohl es die schon seit 20 Jahren nicht mehr gibt (und der Özil z.B. überhaut nicht zugewandert ist). Es wird ignoriert, dass die "Deutschen" schon lange nicht mehr ausreichend Kinder bekommen, um die Rente zu finanzieren, etc. pp. Darauf gehe ich aber nicht ein. Ist Zeitverschwendung. Ich bin mir sicher, dass du das alles schon mal gehört hast, aber irgendwie nicht glaubst und alle anderen habe es schonmal gehört, aber denen muss ich es nicht nochmal erzählen, denn die haben es verstanden.

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  8. Was mich immer ankotzt ist dieses einseitige Herumgehacke auf den Deutschen. Wenn Du mal die Augen aufmachsts (und z.B. den dem Link vom Man with a tape... anguckst), dann wirst Du erkennen, dass gerade unter den Türken nationalistisches und auch rassistisches Denken mindestend so stark ausgeprägt ist wie bei Deutschen (ich behaupte sogar stärker). Und das Wort "Ausländerfeindlichkeit" ist natürlich diskriminierend, weil es ja impliziert, dass Rassismus von Deutschen etwas schlimmeres ist als Rassismus von Nichtdeutschen.

    Und das kommt von jemandem, der mit einer "Südländerin" verheiratet ist.

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  9. Was mich ankotzt: Wenn man mit dem Finger auf jemandem zeigt, zeigt der mit Garantie auf jemanden anderen, der noch schlimmer ist.

    Was soll das?

    Mein kleiner Steuerbetrug, meine kleine Schwarzarbeit wird doch nicht dadurch richtiger/gerechter/weniger falsch, dass der Zumwinkel mehr hinterzogen hat.

    Der Rassismus eines Deutschen wird nicht dadurch besser, dass es auch einen Türken gibt, der rassistisch ist. Keinen Deut. Das sind beides Spinner!

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  10. Aber Du wärst nie auf die Idee gekommen, Dich mal über den Rassismus eines Türken aufzuregen. Das meine ich mit Einseitigkeit.

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  11. Rechte Forderungen Blog12 Februar, 2009 17:37

    Deutscher ist nur, wer deutscher Herkunft ist, sich ausschliesslich mit dieser Volkszugehörigkeit identifiziert und sich durch eine ausländische Herkunft nicht bedeutend unterscheidet. Das ist nunmal die Realität im Alltag und ausserdem die Logik eines Nationalvolkes, die Bezeichnung "Deutscher" gehört uns Deutschen, Niemand hat uns mit Hilfe von Diffamierungen etwas anderes vorzuschreiben. Deutsche mit ausländischen Nachnahmen hatten halt irgendwann einen ausländischen Vorfahren, dessen Name sich weitervererbt hat.

    Wenn Özil ein ganz normaler Deutscher wäre, dann gäbe es kein Aufsehen darum, auch nicht von Links, und er hätte es sich auch nicht erst überlegen müssen für wen er spielt.

    Was man als Masseneinwanderung definiert ist Interpretationssache, und natürlich kann man auch die Nachfahren dieser Einwanderer ablehnen bzw. ablehnen sie als Deutsche anzuerkennen, solange sie nicht deutscher Herkunft und sehr weit assimiliert sind.

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  12. @Depp:

    Das ist eine reine Unterstellung! Ich habe eine Seite gelesen, auf die ich reagiert habe. Und das war kein Rassimus von Türken gegen Deutsche zu lesen, sondern Vorbehalte von Deutschen gegenüber Özil.

    @Rechte...

    Schön abgeschrieben. Aber wie wär's mal etwas konkreter? Klose, Podolski, Neuville, Szepan, Asamoah. Machen wir demnächst eine Volksbefragung, bevor ein Spieler für eine Nationalmannschaft spielen darf? Ist der lange genug hier, spricht der gut genug Deutsch, etc?!?

    Und die mit aus einem ausländischen Nachnamen hatten halt irgendwann einen ausländischen Vorfahren. Aha. Merkst du eigentlich, dass du wahrscheinlich gar nicht da wärst, wenn das in der Vergangenheit das gemacht worden wäre, was dir offenbar vorschwebt?!? Auch wenn das vor 8 Generationen "passiert" ist!

    Und lass es mich ganz klar sagen: Mit deinen "Deutschen", mit deinem "uns", mit deinen "ganz normalen Deutschen" identifiziere ich mich kein Stück.

    Generell finde ich es äusserst befremdlich, wenn das einzige, über das man sich definieren kann, sein Stammbaum ist.

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  13. Rechte Forderungen Blog12 Februar, 2009 21:51

    > Schön abgeschrieben.

    Tschulligung? Wo und was?

    > Machen wir demnächst eine Volksbefragung, bevor ein Spieler für eine Nationalmannschaft spielen darf? Ist der lange genug hier, spricht der gut genug Deutsch, etc?!?

    Nee, darum geht es doch gar nicht. Um in der Nationalmanschaft zu spielen braucht man nur die deutsche Staatsbürgerschaft, nur muss man halt damit leben das diese Entwicklung nicht jeder gut findet, vor allem wenn dies dann wieder als Propaganda genutzt wird um solche Leute zu Deutschen und die Deutschen zu einem Volk von Einwanderern zu erklären. Gerade in letzterem Fall muss man halt mit Gegenreaktionen rechnen.

    > Merkst du eigentlich, dass du wahrscheinlich gar nicht da wärst, wenn das in der Vergangenheit das gemacht worden wäre, was dir offenbar vorschwebt?!?

    Was soll mir vorschweben? Und warum wäre ich dann nicht da? Woher willst du wissen das ich auch ausländische Vorfahren habe? Und wenn, dann gäbe es halt einen Deutschen ohne ausländische Vorfahren mehr und einen mit weniger. Die Argumente der Antinationalisten sind immer sooo absurd, warum lasst ihr es nicht einfach?

    Ach ja, und identifiziere mich auch kein Stück mit einer dekadenten Gesellschaft deren grösstes Tabus solche Sachen wie der Selbsterhalt als Volk, Einwanderungsregulation oder Abgrenzung sind.

    > Generell finde ich es äusserst befremdlich, wenn das einzige, über das man sich definieren kann, sein Stammbaum ist.

    Habe ich nicht behauptet, aber die Volkszugehörigkeit hängt nunmal davon ab. Andernfalls müssten wir jeden als Deutschen akzeptieren und würden zu einem Volk von Einwanderern werden. Wo das bei der derzeitigen Weltbevölkerung hinführt kann man sich ja vorstellen.

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  14. Politikergebrabbel.

    "Man" muss damit rechnen, findet "nicht jeder" gut ...

    Du redest an den entscheidenden Stellen von anderen, nicht von dir. Du versteckst dich hinter den üblichen "das denken doch alle" Formulierungen.

    Und: Auch du stammst vom Afrikaner ab, von dem wir alle abstammen.

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  15. Wenn es konkreter wird, gibt es entweder keine Antwort oder eine Gegenfrage.

    Politikergebrabbel. Ganz schlimm.

    Nochmal zu Klose und Podolski und Neuville und Szepan. Was ist jetzt mit denen? Deutsch genug um hier zu leben? Deutsch genug, um im schwarz-weissen Trikot aufzulaufen?

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  16. Rechte Forderungen Blog13 Februar, 2009 15:47

    > Du redest an den entscheidenden Stellen von anderen, nicht von dir. Du versteckst dich hinter den üblichen "das denken doch alle" Formulierungen.

    Und? So ist es halt, deine Ansicht ist politisch korrekt, aber im Alltag irrelevant. Auch diejenigen die Türken gut finden, sehen sie nicht als Deutsche.

    > Und: Auch du stammst vom Afrikaner ab, von dem wir alle abstammen.

    Ich stamme auch irgendwie von Reptilien ab, wenn man weit genug zurück geht, aber das ist für mich kein Grund die als Menschen und Deutsche zu bezeichnen und denen Bürgerrechte zu verleihen.
    Darum geht es, man darf Begriffe nicht aus ideologischen Gründen umdefinieren und dann Diejenigen die was dagegen haben diffamieren.

    > Nochmal zu Klose und Podolski und Neuville und Szepan. Was ist jetzt mit denen? Deutsch genug um hier zu leben? Deutsch genug, um im schwarz-weissen Trikot aufzulaufen?

    Es geht darum das man kein Ausländerfeind ist, wenn man die Einwanderungspropaganda ablehnt und das man diese Vermischung nicht als etwas Positives sehen muss, denn das ist Diskriminierung von Deutschen ohne ausländische Wurzeln.
    Ich werde jedenfalls nicht die Wikipediaeinträge dieser Spieler durchforsten um genau herauszufinden wie Deutsch sie sind. Nunja, von Klose und Podolski weiss ich das sie zum Teil deutscher Herkunft sind. Schon mal ein Unterschied zu einem Türken ohne deutsche Herkunft.

    Du willst das ich Menschen sortiere, mir geht es aber um politische Prinzipien. Du willst mir unterstellen ich wolle konkret etwas gegen solche Leute unternehmen, darum geht es aber nicht.

    Naja, es bringt nichts mit Leuten wie dir zu diskutieren. Es wird in Zukunft mehr und mehr Organisationen geben die meine Ansicht vertreten, die linke Presse wird auch weniger Definitionsmacht haben, und dann haben alle die sich wegen deiner Sichtweise als Deutsche sehen ihre Selbstwahrnehmung auf Sand gebaut.
    Es spielt auch keine Rolle wieviele Migranten kommen, denn dass heisst noch lange nicht das die als Deutsche akzeptiert werden und die werden dann auch keinen Wert darauf legen. Falls sie es probieren, werden sie die passende Antwort bekommen.

    Ob man sich darüber aufregt das Afrikaner und Türken in der deutschen Nationalmanschaft spielen, oder ob man die als Deutsche akzeptiert sind ohnehin zwei verschiedene Diskussionen. In der Mannschaft spielen halt deutsche Stattsbürger, aber automatisch Deutsche sind die desswegen nicht.

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  17. Rechte Forderungen Blog13 Februar, 2009 15:49

    Oops, Stattsbürger sollte Staatsbürger heissen.

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  18. Du merkst nicht, dass DU Menschen sortierst und dich an den entscheidenden Stellen weigerst zu sortieren.

    Und dann folgen wieder Berge von Politikergebrabbelformulierungen.Völlig unkonkret, völlig abstrakt.

    Und leider merkst du auch nicht, dass es Menschen gibt, die davon ausgehen, dass ein Mensch ein Mensch ein Mensch ist. So wie eine Rose eine Rose eine Rose ist.

    Und sich nicht über "Nationalstaaten", "Stammbäume" und ähnliches versuchen zu definieren.

    Wärend ich meinen "Stolz" Deutscher zu sein, über unsere Demokratie, unsere Meinungsfreiheit, unser Grundgesetz definiere, ist alles, was für dich zählt, der Stammbaum. Ein wenig mager finde ich.

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  19. Rechte Forderungen Blog13 Februar, 2009 19:28

    > Du merkst nicht, dass DU Menschen sortierst und dich an den entscheidenden Stellen weigerst zu sortieren.

    Nein, wenn man nicht so konkret wird wie du es haben willst, macht man das in den Grenzfällen eben gerade nicht.

    > Und dann folgen wieder Berge von Politikergebrabbelformulierungen.Völlig unkonkret, völlig abstrakt.

    Naja ich sehe das anders, es geht um bestimmte Prinzipien.

    > Und leider merkst du auch nicht, dass es Menschen gibt, die davon ausgehen, dass ein Mensch ein Mensch ein Mensch ist. So wie eine Rose eine Rose eine Rose ist.

    Es gibt aber verschiedene Rosensorten, auch verschiedene Blumen, etc.
    Es geht konkret darum ob die Deutschen zu einem Einwanderervolk umdefiniert werden, nur weil manche Senibelchen und Ideologen bei jeder Abgrenzung hysterisch werden oder weil sie unbedingt die absolute Gleichheit aller Menschen durchsetzen wollen. Ist halt nicht in meinem Interesse, sorry.

    > Und sich nicht über "Nationalstaaten", "Stammbäume" und ähnliches versuchen zu definieren.

    Es gibt diese Nationalvölker und Ethnien aber nunmal, und Niemand hat das Recht gegen deren Verteidiger zu hetzen um sich so selbst moralisch zu erhöhen. Diese Entwicklung funktioniert ohnehin nur durch die Unterdrückung Andersdenkender und durch Ignoranz gegenüber Minderheitennationalismen der Migranten.

    > Wärend ich meinen "Stolz" Deutscher zu sein, über unsere Demokratie, unsere Meinungsfreiheit, unser Grundgesetz definiere,

    Wenn man nicht gegen (bestimmte) Einwanderung sein darf ohne von den Medien verhetzt zu werden, und Besuch von der Antifa zu bekommen, ist das keine funktionierende Demokratie und Meinungfreiheit.
    Das Grundgesetz ist auch verbesserungsfähig.
    Es gibt auch keinen Grund stolz darauf zu sein, dass die Deutschen auf ihren Selbsterhalt als Volk verzichten und sich lieber mit der Verbesserung der Welt beschäftigen, wärend sie aussterben und durch Einwanderer ersetzt werden.
    Dir ist es offensichtlich egal, hauptsache man kann stolz auf sein gutes Gewissen sein. Die Bevölkerung ist ja beliebig austauschbar, solange sie sich an Werte hält die nicht einmal exklusiv "deutsch" sind. Was bleibt ist eine geografische Bezeichnung. Deutsch ist wer in Deutschland wohnt, wo einst die Deutschen lebten. Echt prima.

    > ist alles, was für dich zählt, der Stammbaum. Ein wenig mager finde ich.

    Für die Volkszugehörigkeit ist das nicht alles, aber die wichtigste Vorraussetzung. Worauf ein Volk oder ein Staat stolz sein kann, ist ein eigentlich anderes Thema.

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  20. Mit rund 15 Mio. stellen Personen mit Migrationshintergrund
    im Jahr 2005 fast ein Fünftel der Bevölkerung in
    Deutschland, darunter sind acht Millionen Deutsche.
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/076/1607600.pdf

    Das ist die Realität. Die Frage ist nicht mehr, wie man eine Volksgemeinschaft formt. Diese Frage wurde 1945 mit über 5 Mio. gefallenen "reinen" Deutschen abschließend und eindeutig entschieden. Die Frage heute ist, kann ein deutscher Staatsbürger mehrere Pässe haben? Wo muss er Wehrdienst ableisten? Welche Nationalmannschaft soll er anfeuern? Sind Ehrenmorde und Schächten mit dem Grundgesetz vereinbar?

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  21. Die Diskussion über das schächten ist bezeichnend für das ganze Thema.

    Nach muslimischen Glauben ist das schächten nämlich streng verboten. Im Koran gibt es nämlich etwas, dass in meinen Kreisen als "Tierschutzsure" bekannt ist und jedes unnötige Leid an Tieren verbietet. Unter Muslime ist es wegen dieser Sure auch keine unübliche Ansicht vegetarisch zu Leben, da jede Schlachtung als unnötiges Leid angesehen wird. Als Kompromiss wird gesehen, nur Fleisch von Geflügel zu essen, weil dies dumme Tiere sind.

    Einschlägige Zeitschriften (mein Vater ist Metzger) sind voll von dem Thema, wie man Muslime davon überzeugen kann, dass kein Tier aus einer europäischen Schlachterei unnötig leiden musste. Auch in Zeitschriften über Ernährung wird das Thema seit Jahren immer wieder behandelt, und zwar meist in einem Atemzug mit den besonderen Ernährungsgewohnheiten von Juden. Zum Teil meldet sich auch die Kirche mit Empfehlungen zu Wort, weil sie sich bei diesen Thema etwas übergangen fühlen.

    Und trotzdem hört man ständig als Argument gegen den Islam, dass diese fürs schächten sind. Scheinbar findet es niemand der Mühe Wert diese Vorwürfe auch zu überprüfen.

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  22. Rechte Forderungen Blog15 Februar, 2009 01:01

    > FJ hat gesagt…
    > Mit rund 15 Mio. stellen Personen mit Migrationshintergrund
    ... Das ist die Realität.

    Und? Was hat das damit zu tun? Gehörst du zu denen die ihre politischen Ansichten und sogar die Worte der Macht unterordnen? Deutsche sind die trotzdem nicht, jedenfalls nicht alle davon, und gut finden muss man diese Entwicklung auch nicht. Wenn man diese Entwicklung nicht haben will, muss man nunmal klarstellen worum es geht, anstatt sich zu unterwerfen, und wenn sie trotzdem stattfindet, ist es umso wichtiger die Migranten nicht als Deutsche zu akzeptieren, denn wie sollte man in diesem multinationalen Staat die Deutschen organisieren? Wir brauchen schliesslich eigene Lobby-Organisationen wenn wir keinen Nationalstaat mehr haben. Wenn Deutschland ein Einwanderungsland ist, sind wir noch lange kein Einwanderervolk.

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  23. Doch. Weil Deutschland wie fast alle anderen Länder fast immer Einwanderungsländer waren! Oder warum sind die Szepans, Szopinskis, Maleckis, Neuvilles und Kloses alle hier?

    Du kannst dich gerne auf 13 Jahre dunkelster deutscher Gechichte berufen als Deutschland mal kein Einwanderungsland war. Damals hat man die Leute verjagt oder umgebracht. Tol1!

    Übrigens ist das Konzept eines Nationalstaats nur erfunden worden um die doofe Bevölkerung in Kriege zu treiben. Napoleon sei dank. Vorher gab es sowas nicht. Und dieses unglaublich veehrenswerte Deutschland in dem dieses unglaublich tolle Volk Deutschland wohnte, bestand als Sachsen-Anhalt, Württemberg, Bayern, Preussen, ... Die Grenzen des ganzen hatten ziemlich wenig mit dem tollen Deutschland heute zu tun. Und die Sprache ganz nebenbei auch. Aber ds ist ja egal. Irgendjemand hat dir ja den Floh ins Hirn gesetzt, dass das, was du jetzt herade als Deutsch definierst (und worüber im Rest der Bevölkerung alles andere als Einigkeit besteht) unglaublich wichtig ist und vor allem so wichig ist, dass man es irgendwie vor Türken "schützen" muss. Wobei dir auch nicht ganz klar ist, ob die jetzt rausschmeissen oder assimilieren muss. Genausowenig wie du in der Lage bist, mir zu sagen, ob der Klose jetzt Deutsch "genug" ist oder nicht.

    Lass uns die Diskussion beenden. Du wirst sowieso davon überzeugt bleiben, dass es hier irgendwas gibt, das in irgendwelchen Grenzen ganz besonders schützenswert ist. Wobei mir unklar ist, was geschützt werden muss und vor allem vor wem.

    Weisst was: Ich hab Angst vor Ehrenmorden. Aber dagegen wirkt das deutsche Rechtswesen. Darauf kann man stolz sein. Aber nicht auf seinen Stammbau. Der hilft nämlich keinen Millimeter weiter.

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  24. Rechte Forderungen Blog15 Februar, 2009 19:12

    Du willst die Diskussion beenden, aber fängst wieder mit Beleidigungen und Behauptungen an. So geht es eigentlich nicht.

    Naja, dass hier ist dein Blog, daher lasse ich es sein. Ich helfe sowiso lieber Leuten die so denken wie ich sich zu organisieren, als mit Leuten wie dir rumzustreiten, denn das ist wichtiger und bringt mehr.

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  25. Wo ich in meinem letzten Posting dich beleidigt haben sollte, würde mich noch interessieren.

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  26. Rechte Forderungen Blog15 Februar, 2009 22:41

    "Du kannst dich gerne auf 13 Jahre dunkelster deutscher Gechichte berufen"

    Keine Beleidigung? Ich berufe mich nicht darauf, habe ich auch nicht und habe ich auch nicht nötig.
    Es war nicht nur während der 13 Jahre so, dass Minderheiten und Migranten keine Deutsche sind, sondern auch schon davor und danach, bis heute.

    "Damals hat man die Leute verjagt oder umgebracht. Tol1!"

    Wer abstreitet das Deutschland ein Einwanderungsland ist, oder dagegen ist das Deutschland ein Einwanderungsland ist, bzw. sich der Umdefinition der Deutschen als ein Volk von Einwanderern wiedersetzt, ist also automatisch für Massenmord und Vertreibung. Aha.

    "Irgendjemand hat dir ja den Floh ins Hirn gesetzt"

    Als könnte ich nicht selber denken. Was ich beschrieben habe ist einfach Realität, praktisch Niemand sieht Migranten als normale Deutsche, auch nicht die Migranten oder die Linken, es ist nur eine Art Doppeldenk das andererseits offiziell andere Regeln gelten bzw. man das nicht sagen darf.
    Im öffentlichen politisch korrekten Sprachgebrauch ist es so, wie es aus idealistischen Gründen sein sollte, und wer das ablehnt gilt als Schurke.

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  27. "Weil Deutschland wie fast alle anderen Länder fast immer Einwanderungsländer waren"

    Den entscheidenden Satz hast du weggelassen. Alles andere ist nur zur Verdeutlichung dessen, was pasiert, wenn Deutschland entscheidet, kein Einwanderungsland zu sein.

    Mein Punkt war: Einwanderung ist normal, war normal (bis auf 13 Jahre ...) und wird normal bleiben.

    Wie man sich dadurch beleidigt fühlen kann, ist mir schleierhaft.

    Dann könnte ich ja auch beleidigt sein, sobald du Multi-Kulti schreobst.

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  28. Rechte Forderungen Blog16 Februar, 2009 00:29

    > Den entscheidenden Satz hast du weggelassen. Alles andere ist nur zur Verdeutlichung dessen, was pasiert, wenn Deutschland entscheidet, kein Einwanderungsland zu sein.

    Erstens ist diese Behauptung falsch, ich habe den Satz nur weggelassen weil ich auf Behauptungen ja eigentlich nicht mehr eingehen wollte. In einem Einwanderungsland sind alle Einwanderer bzw. Nachfahren von Einwanderern, Deutschland ist kein Einwanderungsland, Deutschland ist ein Nationalstaat und wir sind das Nationalvolk, deren Vorfahren schon länger hier leben und die Mehrheit stellen.
    Zweitens ist es unsinnig zu behaupten Vertreibungen und Massenmorde wären die Folge, wenn Deutschland entscheiden würde kein Einwanderungsland zu sein. Das hiesse nur das die Einwanderer als Gruppe(n) nicht die gleichen Rechte wie die Deutschen beanspruchen können und das weitere Einwanderung erheblich begrenzt wird und es zum Staatsziel wird die deutsche Bevölkerung zu erhalten, z.B. durch Bevölkerungspolitik (Steigerung der deutschen Geburtenrate). Einwanderungsländern ist es egal wer die Bevölkerung stellt, ihre Wurzeln liegen in aller Welt, darum dürfen und werden wir diese Bezeichnung nicht anerkennen. Wenn es mit dem Nationalstaat nichts mehr wird, sind wir halt vor allem Teil Europas, die Nichteuropäer sind dann halt die Ausländer und die Europäer die Einheimischen. Aufgeben gibts nicht.

    > Mein Punkt war: Einwanderung ist normal, war normal (bis auf 13 Jahre ...) und wird normal bleiben.

    Und mein Punkt war, Einwanderer sind keine Deutsche, ihre Nachfahren erst wenn sie sich so mit den Deutschen vermischt und assimiliert haben das sie überwiegend deutscher Abstammung sind und sich nur damit identifizieren und identifiziert werden.

    > Wie man sich dadurch beleidigt fühlen kann, ist mir schleierhaft.

    Habe ich oben ja geschrieben.

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