Madoffmap.com

Die US-Geschädigten des Madoff Betrugs in einem Mashup mit Google Maps.

www.madoffmap.com

gefunden über Naked Shorts: Weekend Madoffs

Coole Idee!

Und ein neues Maß: Victim Density ... Was man nicht so alles erfindet in dieser Krise ... (obwohl es den Begriff schon gibt, aber mit nur 62 Treffern ein ziemlich spezieller Spezialbegriff)

Update (22:20):

Habe oben ein "US-" ergänzt, damit klar wird, dass es sich nur um die Geschädigten in den USA handelt. Auch in dieser Hinsicht ist die Karte und Liste allerdings unvollständig, weil es in den USA ja auch noch indirekt Geschädigte gibt z.B. über Pensionsfonds, die Madoff-Anteile hatten.

Kommentare :

  1. Man with a tape recorder up his brother's nose09 Februar, 2009 22:04

    Sind natürlich nur die direkten Opfer. Die ganzen europäischen Anleger, die z.B. über die Medici-Bank erleichtert wurden sind nicht dabei. Deshalb ein ziemlich verzerrtes Bild.

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  2. Habe den Artikel überarbeitet und das ergänzt. Selbst für die USA ist die Liste nicht vollständig, weil ja nur die direkten Gläubiger in der Liste stehen. Wer indirekt über einen Fonds oder einen Pensonsfonds betroffen ist, steht natürlich nicht auf der Liste.

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  3. Man with a tape recorder up his brother's nose09 Februar, 2009 23:20

    So eine Liste mit den tatsächlichen Opfern wäre natürlich eine super Lektüre, zumal ja laut Markopolos einige Königshäuser ihr Geld bei Madoff angelegt hatten. Was meinst Du wie die Leute eine solche Liste (vielleicht kommentiert) am Kiosk kaufen würden, das wär der Renner.

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  4. Kann mir jemand sagen wer um alles in der Welt den Banken die Ramschpapiere abkaufen will?

    Ich verstehe diese Idee nicht...

    Link:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,606578,00.html

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  5. @placom

    Wenn der Staat für auftretende Verluste haftet, warum sollte niemand diese Papiere kaufen?

    Ich halte die Idee für machbar und auch nicht so schlecht wie die einer Bad Bank. Es sind ja nicht alle Papiere schlecht...

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  6. Hmm, ich weiss ehrlich gesagt nicht, was das überhaupt alles soll.

    Man sollte sichnichts vormachen: Am Ende landen eh alle Verluste beim Steuerzahler.

    Die Frage ist nur, wer dann was davon hat. Ich halte es für grundlegend falsch, wenn die Aktionäre (und die Gläubiger) der Banken den Bailout bekommen. Denn die sind defakto die einzigen, die davon profitieren.

    Völlig ungelöst ist in ALLEN Fällen die Frage, wer wieviel abladen kann und zu welchem Preis. Es sind gerade Horden von Finanzmathematikern auf die Nase gefallen, weil sie das Zeuch falsch bewertet haben. Ein Markt ist nicht existent und daher gibt es auch keine Marktpreise. Wer soll jetzt einen Preis machen?!? Und überhaupt: Wenn ich die Banken retten will, *muss* ich denen quasi mehr Geld geben als das Zeuch wert ist. Sonst fülle ich in deren Bilanzen ja kein Loch auf.

    Egal ob Bad Bank oder Aggregator Bank oder TARP. Es geht immer um das Abladen des Giftmülls. Profitieren tun die Eigner, die den Müll loswerden. In dem Fall die Aktionäre (und Gläubiger) der Banken.

    Das alles in der Hoffnung, dass die Banken nachher wieder ein vernünftiges Geschäft machen und Kredite vergeben. Aber mehr als die Hoffnung hat man nicht. Mit dieser Hoffnung sind bisher alle Rettungsaktionen begründet worden. Eine Wende zum Besseren hat's aber nicht gegeben.

    Daher ist meine Meinung: Wer den Schrott übernimmt (der Staat) muss auch was dafür bekommen (Anteile an der Bank). Natürlich wird das zu einer schleichenden Verstaatlichung der Banken führen. Das ist aber keine Problem. Die Schweden haben ihren Bankensektor auch mal verstaatlichem müssen. Dann wurde er saniert und danach wieder privatisiert. Dass die Banken nachher privatisiert werden konnten, hat dazu beigetragen, dass die Rettung "nur" ein paar Prozent des BIPs gekostet hat (genaue Zahl finde ich nicht, war aber 2,x oder 3,x %).

    Eigentlich müsste man die Gläubiger der Banken auch noch mit ins Boot holen. Ich habe nur keine Idee wie.

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  7. @m106
    die Frage, die egghat hat anklingen lassen, die kleinste ist dabei die des Preises.

    Für mich klingt das nach einer nicht mehr handelbaren Größe.

    Fußnote:

    Über die Moral eines solchen Handels haben wir noch gar nicht gesprochen, gell?
    Gruß

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  8. Man with a tape recorder up his brother's nose10 Februar, 2009 13:00

    Es geht schlicht darum, den entsprechenden Taschenspielertrick zu finden mit dem der Steuerzahler über den Tisch gezogen werden kann, ohne dass dieser es merkt.

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  9. Klar profitieren die Aktionäre der Banken von den Billionen an Rettungsprogrammen. Aber das sind doch nur Peanuts was denen bleiben.

    Ob eine cbk jetzt bei 2 Euro oder 5 Euro steht ist doch für den Aktionär nur ein müder Trost. HRX bei ein Euro irgendwas noch viel mehr, das ist ja fast ein symbolischer Erinnerungswert für die Aktionäre. Die Aktien vieler anderer Banken stehen bei einem Zehntel ihres ursprünglichen Wertes.

    Massiv von den staatlichen Geldern profitieren in allererster Linie die Gläubiger der Billionensummen, die als Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bankbilanzen stehen. Die kriegen den Bail Out, nicht die Aktionäre.

    Ein zweites Missverständnis: es ist nicht so sehr der Steuerzahler, der die Billionenprogramme zu tragen hat (eine solch gewaltige Steuererhöhung um diese Summen abzutragen ist bar jeder Vorstellungskraft), sondern die Vermögensbesitzer, denen das vermeintliche Vermögen mittels Inflation, Zwangsabgaben, direkten und indirekten Belastungen geschrumpft werden wird.

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