Zahl der Tages (01.02.09): 3

Auf gaaaaanz clevere Weise die Zahl 31 vermieden, die ich eigentlich an dieser Stelle hätte bringen müssen. Denn der Zähler für die Bankenpleite ist jetzt auf 31 gesprungen, das neue ist aber, dass es direkt drei Banken an einem Wochenende waren. Und darunter eine echte Neuheit: Eine Bank, die trotz der Versicherung der Konten durch die FDIC, niemand mehr kaufen wollte.

US-Bankenpleite Nr. 29:

Name:MagnetBank ,
Sitz: Salt Lake City, Utah,
Assets: 292 Millionen Dollar,
Käufer: keiner(!),
Schaden für die FDIC: keiner.

Kleiner Check auf die Todesliste Nr.2: Treffer (Platz 3).

US-Bankenpleite Nr. 30:

Name:Suburban Federal Savings Bank ,
Sitz: Crofton, Maryland,
Assets: 360 Millionen Dollar,
Käufer: Bank of Essex, Va.,
Schaden für die FDIC: 126 Millionen Dollar.

Kleiner Check auf die Todesliste Nr.2: Treffer (Platz 15).

US-Bankenpleite Nr. 31:

Name: Ocala National Bank,
Sitz: Ocala, Florida,
Assets: 223 Millionen Dollar,
Käufer: CenterState Bank,
Schaden für die FDIC: keiner.

Kleiner Check auf die Todesliste Nr.2: Treffer (Platz 15).

Und damit gebe ich die Zahl des Tages, die 3, an den (mir unbekannten) Ersteller der Todesliste. Es ist unglaublich, wie gut die Trefferquote dieser Liste ist!

Update (02.02.09)

Eine Meinung zur ersten Bankenpleite in den USA, bei der niemand die Bank übernehmen wollte ...

Creditwritedowns: MagnetBank failure as a canary in the coalmine

Kommentare :

  1. Wirklich erstaunlich, wie sich die Gefahren dieser Liste bewahrheiten...

    Gibt es eigentlich eine vergleichbare Aufstellung bezüglich deutscher Banken? europäischer Banken?
    Obwohl es hierzulande wohl eher die "Gefahr" einer Verstaatlichung statt die einer Pleite wäre...

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  2. Tja und ich frage mich schon seit einiger Zeit, warum von der Krise vor allem Banken (und Versicherungen, die im CDS Teich gefischt haben) betroffen sind.

    Schließlich waren die CDOs ja geradezu so konstruiert worden, um die Senior Tranchen konservativen institutionellen Investoren anzudrehen.

    Tja und hier wäre dann ein etwas älterer Artikel über die "Performance" des größten US Pensionsfunds CalPERS:
    http://www.forbes.com/2009/01/07/intelligent-investing-calpers-real-estate-panelJan8.html

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