Verlierer des Jahres 2008 oder armes Opfer?

Also manche Menschen scheinen auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit genauso schlecht zu sein wie als Manager. Wenn ich der Funke wäre und die Bank, die ich vor Kurzem noch geleitet habe, hätte eine dreistellige Milliardensumme vom Staat bekommen, würde ich erstens nicht versuchen, meinen Lohn einzuklagen aber zweitens erst Recht nicht anfangen rumzujammern.

Aber das macht er jetzt scheinbar ...

Ihm tut die Entwicklung leid (immerhin), er habe schließlich auch zwei Millionen Euro mit Hyporealestate-Aktien verloren. Schuld habe er natürlich keine. Komisches Bild irgendwie ... Erstens sagt er zwar, dass er mit den anderen Aktionären im selben Boot sitzt, gleichzeitig hat er als Kapitän aber natürlich keine Verantwortung ...

Und die leicht ketzerische Frage bleibt, ob es Funke auch leid tun würde, wenn er selber kein Geld verloren hätte ... Oder ob ihm das angerichtete Desaster nicht doch so egal ist, wie er es beim Einklagen seines Lohns gezeigt hat (Verlierer des Jahres 2008 will Knete). Diese Aktion hatte mir "leidtun" oder "Demut" verdammt wenig zu tun ...

Sueddeutsche.de: "Mir tut die Entwicklung leid"
gefunden über (natürlich darin nicht verlinkt)
Spiegel: Ex-HRE-Chef Funke klagt über Kursverluste

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