WWH: Hugo

Ach da isser wieder ... Hugo Chavez ...

Ich schreibe ja schon seit Längerem (meistens bei Telepolis, weil da genügend Leute rumhängen, die meinen, dass Chavez gut sei, weil er es anders macht und die USA hasst - als wenn das ausreichend gute Gründe wären), dass der Erfolg und das Überleben von Hugo Chavez allein am Ölpreis hängen. Wenn der bei 30 Dollar je Barrel bleiben würde, kann der Chavez in zwei Jahren dicht machen, bei 80 oder 100 fließen aber so viel Geld in die Kassen, dass man auch mit einem Haufen Misswirtschaft das Geld nicht los werden kann ...

Aber dass es so schnell geht und die staatliche Ölgesellschaft schon knapp 8 Mrd. offener Rechnungen hat, finde ich dann doch überraschend ...

FTD: Venezuela wackelt

Kommentare :

  1. ...so viel Misswirtschaft wie der AIG-Vorstand kann er aber nicht machen - mangels Wirtschaft ;-)

    Es ist halt alles relativ auf der Welt.

    Rudi Ratlos

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  2. "Offizieller" Kurs des Bolivar Fuerte ist 2,15 für den Dollar.

    Schwarzmarkt (easy) momentan über 6 Dollar.

    Man kann da wirklich billig Urlaub machen gerade, mit Euro sowieso.

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  3. Sind das jetzt 3 oder 5 banken ^^

    Erst am Freitag hat die FDIC die Schließung dreier weiterer Banken bekanntgegeben, wodurch sich die Zahl für den Zeitraum seit Jahresbeginn auf 20 erhöht. Für die FirstCity Bank in Stockbridge im Bundesstaat Georgia mit Einlagen im Nominalwert von 278 Millionen Dollar fand sich kein Abnehmer, so dass die FDIC selbst die Abwicklung übernimmt, wie sie weiter mitteilte. Die Kosten für den Bankenversicherungsfonds wurden auf 100 Millionen Dollar veranschlagt.
    Für zwei andere Banken wurden Konkurrenzunternehmen gefunden, die zur Übernahme bereit waren. So wird die Colorado National Bank in Colorado Springs mit Einlagen von 82,7 Millionen Dollar von der Herring Bank übernommen, die Teambank in Paola im Bundesstaat Kansas mit Einlagen von 492,8 Millionen Dollar von der Great Southern Bank. Die Bankenaufsicht schloss mit der Herring Bank und mit der Great Southern Bank Abkommen über eine Aufteilung der Risiken. Für beide Fälle zusammen entstehen laut FDIC weitere Kosten in Höhe von 100 Millionen Dollar.

    Die Finanzkrise hat in den USA unterdessen auch zwei Genossenschaftsbanken in den Abgrund gerissen. Die Aufsichtsbehörde National Credit Union Administration (NCUA) übernahm am Freitagabend die Kontrolle über die U.S. Central Federal Credit Union und die Western Corporate Federal Credit Union. Beide Institute hätten eine "inakzeptabel hohe Konzentration an Risiken" angehäuft, teilte die Behörde mit.
    Die beiden Genossenschaftsbanken halten zusammen Vermögenswerte in Höhe von rund 57 Milliarden Dollar. Ihr Betrieb solle ohne Störungen fortgeführt werden. Die Einlagen ihrer Mitglieder seien bis zum 31. Dezember 2010 garantiert, teilte die NCUA mit. Die Finanzkrise hat sich damit weiter auf Teile der Bankenbranche ausgeweitet, die eigentlich als besonders risikoscheu gelten. Die US-Genossenschaftsbanken sind in etwa mit den deutschen Volks- und Raiffeisenbanken vergleichbar.

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