Zahl des Tages (27.03.09): 58.000.000

Ich weiss, irgendwie ist die Zahl langweilig und ich bemühe auch mich, nicht permanent Zahlen zu bringen von Leuten, die sich fette Millionen-Boni auf die Tasche tun, obwohl die Firma Milliarden-Verluste erwirtschaftet hat. Aber ich komme da echt nicht drüber weg. Sorry.

58.000.000 (58 Millionen) Euro

Gehalt, Abfindungen und Boni haben sich die Vorstände und Ex-Vortsände der Dresdner Bank genehmigt.

Das ist an und für sich schon ein heftiges Sümmchen, aber in einem Jahr mit einem Minus von 6,3 Milliarden Euro einfach nicht nachvollziehbar. Für niemanden.

Auch wenn knapp die Hälfte der Summe (24 Mio.) für Abfindungen gezahlt wurde, schränkt das sie Unverschämtheit nicht wirklich ein. Denn auch diese Leute, die inzwischen nicht mehr dabei sind, sind für die 6,3 Mrd. Minus mitverantwortlich.

Tagesschau: Millionengehälter trotz Milliardenverlust

Versprochen: Morgen kommt was anderes. Es ist schon eine Bank in den USA Pleite, die 21 habe ich schonmal in der Hinterhand ;-)

Kommentare :

  1. Ich glaub das waren keine Boni sondern Schmier bzw Schweigegeld ;-)

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  2. Man sollte dazu übergehen, die Namen der Bankser zu nennen. Ohne Druck (ich denke allerdings nicht an Laternen) werden diese Leute sich nie ändern.

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  3. Ich finde es ziemlich schlimm, was ihr hier so von Euch gebt. Anscheinend vergisst hier inzwischen wirklich jeder, das wir immer noch in einer Demokratie leben und nicht in den 30er oder 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, als Hetzjagden auf bestimmte Schichten "in" waren. Darüber solltet ihr bitte mal nachdenken, bevor ihr hier die Nennung von Namen fordert, wie es heute sogar ein deutsches "Leitmedium" tut, deren Leser ihr wahrscheinlich seit. Meine Meinung zu der ganzen Sache könnt ihr auch gerne hier nachlesen: http://www.main-blog.de/2009/03/28/ziemlich-uble-entwicklung/

    Denkt bitte mal drüber nach!

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  4. Hetze gegen Reiche gibt es in Deutschland schon die ganze Zeit, und das ist sicher nicht in Ordnung. Hier geht es aber um Vorstände die Versagt haben. Es ist vollkommen demokratisch das die sich auch der Öffentlichkeit stellen müssen.

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