Ziemlich untergegangener Skandal bei der DekaBank

Die Deka, die Fondstochter der Sparkassen, hat laut Spiegel 1,5 Mrd. Euro Abschreibungen zu verkraften. Nur durch eine Änderung der Buchhaltung sei der Verlust in etwa halbiert worden. Allerdings sollen die Ursache nicht zu viel Risiko im Fondsmanagement gewesen sein, sondern "nur" ein paar durchgedrehte Händler, die von der unzureichenden Risikokontrolle nicht entdeckt wurden. Ich bin mir allerdings nicht sicher, welche der beiden Alternativen jetzt besser ist. Zwei Händler sind jetzt auf jeden Fall arbeitslos.

Was die ganze Geschichte jetzt etwas komisch macht ... In der FTD Version liest sich das ziemlich anders ... Dort ist von einem Bewertungsverlust von 100 Millionen die Rede.

FTD: Deka-Chef Waas suspendiert Händler

Spiegel: Vernichtender Prüfbericht zur Deka
Spiegel: DekaBank prüft interne Abläufe

Hat zufällig jemand den Handelsblatt-Artikel gelesen und weiss, welche der beiden Darstellungen richtiger ist?

1 Kommentar :

  1. Und anscheinend fällt niemandem auf, dass bei der Deka zwei Vorstände arbeiten, die vorher bei der HSH-Nordbank verantwortlich für das Kapitalmarktgeschäft waren.

    Während die Norddeutschen gegen ihren Untergang und die Hinterlassenschaften dieser Herren kämpfen, sind diese zwei Herren offenbar dabei, die Deka auf Vordermann zu bringen.

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