Zahl des Tages (10.04.09): 84,5%

Diese Krise liefert Zahlen, die einfach unglaublich sind. Unglaublich schlecht. Unglaublich schlimm.

Gestern gab es wieder mal eine aus dem Land, das dank seiner Exportabhängigkeit und der Branchenstruktur (Maschinen, Autos) durchaus gut mit Deutschland vergleichbar ist.

In Japan sind im März die Aufträge der Maschinenbaufirmen im Vergleich zum Vorjahr um

84,5%

gesunken. Noch ein paar solche Monate und die Japaner müssen eine ganze Branche auf einen Schlag zumachen ...

Marketwatch: Japan machine tool orders fall record 85% in March

Kommentare :

  1. WIe kommen 2 so unterschiedliche Artikel zusammen ?

    Tokio (BoerseGo.de) - In Japan sind die Auftragseingänge zum Maschinenbau im Februar gemäß den zuständigen Behörden gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent gestiegen. Dies berichtete die zuständige Behörde. Die durchschnittlichen Markterwartungen gemäß Bloomberg liegen bei einem Minus von 6,9 Prozent.

    Damit entwickelten sich die Auftragseingänge zum ersten Mal seit fünf Monaten positiv. Gleichzeitig sei ein Anhaltspunkt gegeben, dass die Rezession in Abschwächung begriffen ist. Zuvor stellte sich wegen der weltweiten Rezession und einem damit verbundenen Kollaps der Exporte die längste Durststrecke seit mindestens 20 Jahren ein.

    Die Auftragseingänge zum Maschinenbau sind ein Indikator zu den Unternehmensinvestitionen in den kommenden drei bis sechs Monaten.

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  2. Wünsche dir und deiner Familie Frohe und gesehnete Ostertage

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  3. @alex: Wie zwei so unterschiedliche Artikel zusammenkommen? Boersego.de vergleicht mit dem Februar 2009, egghat mit dem März 2008.

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  4. "In spite of the gloom, there were bright spots in the data, with overseas orders rising 3.5% against levels in February, on a seasonally adjusted basis. Domestic orders were down 10.9% on a seasonally adjusted basis compared to February. "

    Auslandsorders im Vergleich mit Vormonat leicht im Plus, Inlandsorders etwa 10% im Minus.

    Völlig irrelevante Daten allerdings, weil der Vergleich mit dem Vorjahr zählt. Und da ist das Minus sogar noch etwas größer geworden.

    Es gibt viele saisonale Trends, die nur einen Vorjahresvergleich sinnvoll machen. Am Immobilienmarkt steigen z.B. die Umsätze von Januar bis Juli regelmäßig an. Wenn man jetzt den Februar mit dem Januar vergleicht, hat man in 9 von 10 Jahren ein Plus. Völlig irrelvante Zahl.

    Deshlab mache ich fast nie Monatsvergleiche. Vor allem wenn es wie in diesem Fall egal ist. Wenn wir nach einem Einbruch von 80% ein Monatsplus von 20% erreichen, sind wir immer noch 76% im Minus! Es zählt die 80!

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  5. Ach egghat, jetzt frustrier uns nicht so.

    Die Citi ist ja schon ein paar 100 Prozent gestiegen, oder? Vorher ist sie nicht mal 100% gefallen, ist also insgesamt sicher ein super Laden, so prächtig wie noch nie.

    Wer einen Fehler in meiner Denke findet, der möge bitte mit den amerikanischen Bankbilanzierern sprechen, die helfen gerne weiter.

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  6. http://www.videogold.de/die-schlimmste-finanzkrise-seit-1929/

    Das Debakel im amerikanischen Immobilienmarkt brachte die Finanzwelt beinahe zum Zusammenbruch. Die internationalen Grossbanken mussten Milliarden an Verlusten einstecken. Am schlimmsten getroffen hat es die UBS mit 40 Milliarden Franken Abschreibungen. Wie war das möglich? Der neue Dokumentarfilm von Hansjürg Zumstein untersucht, wann und weshalb die UBS ihre verhängnisvollen Fehlentscheide fällte. Der Fall - Wie die UBS in den Strudel der Finanzkrise geriet, ein Film über die schlimmste Finanzkrise seit 1929, von Hansjürg Zumstein.

    Super Interessant wie UBS da rein kam in den Schlammasel.
    Ganz gute Erklärung ,was da überhaupt entstandt und womit da gehandelt wurde.

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  7. Obama Deception 2009 DEUTSCH / GERMAN 1/11

    http://www.youtube.com/watch?v=CvPSpH6P5e8&feature=related

    Danke an die Übessetzung Jungs 

    Ach ja der 7/8/9 Teil gehen über Wirtschaftskrise Zentralbanken..

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  8. Es geht noch schlimmer: Z.B. die weltweiten Schiffswerften, mit einem Orderminus von 97 % in Q1.

    http://miscellaneous-economic-ramblings.blogspot.com/2009/04/commercial-shipping-update.html

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