Moblin: Die Zukunft der GUI

ENDLICH.

Endlich kein Startmenü mehr, das Microsoft sogar auf Mobiltelefone gepackt hat. Was 'ne kranke Idee! Man nimmt den eh schon zu kleinen Bildschirm des Handies und packt das wichtigste Element in die linke, untere Ecke und lässt den Rest des Bildschirms ungenutzt. Auf sowas Bescheuertes kann nur Microsoft kommen ...

Endlich keine Fenster mehr. Fenster machen auf Netbooks wenig Sinn. Die Anwender wollen keine 5 Programme gleichzeitig ausführen und sehen. Das ist nicht der Einsatzzweck eines kleinen, mobilen Computers.

Wenn man das verstanden hat, muss man zurück treten, neu nachdenken und dabei kann dann sowas rauskommen:



Klar, zu früh das abschließend zu beurteilen. Es ist nur 'ne Demo. Aber im Prinzip schon *viel* besser als Vista (oder XP) auf den kleinen Bildschirm zu quetschen. Ich bin auch gespannt, was und wie Apple das Problem angeht (falls da überhaupt was kommt von Apple)

Update (11:25):

Quelle vergessen:
Heise: Linux für Netbooks Moblin 2.0 mit neuer Oberfläche

Kommentare :

  1. Sieht für mich wie die Adaption eines Handy-Menüs auf ein Netbook aus.

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  2. Teilweise ja, teilweise nein.

    Ein Startbildschirm mit den wichtigen Anwendungen drauf, ist natürlich iPhone (und gut).

    Das Umschalten über die Reiter oben ist wie Tabs im Browser. Auch das finde ich eine gute Metapher.

    Wichtig ist aus meiner Sicht nur, dass die nicht einfach die Startmenü-Fenster-Logik auf das Netbook packen, sondern sich Gedanken dazu machen, wie die Leute das einsetzen (und das sind eben nicht 10.000 unterschiedliche Programme, sondern Mail, Chat, Foto, Browser, ... Ende) und wie viel Platz da ist.

    Z.B. sind die Windows Dialoge teilweise so groß, dass sie nicht auf den Bildschirm passen (wegen 600 Punkten Höhe, Minimum unter Windows sind 768) und damit unbedienbar werden. Auch ist die Frage, ob ich sowas Komplexes wie ein Startmenü brauche, wenn ich doch nur 5 oder 6 Programme benutze.

    Ich bin überzeugt davon, dass für viele Anwender ein OS wie Windows oder OS X zu groß und zu umfangreich ist. Das macht nur Probleme, die Anwender bekommen Komplexität, ohne die Flexibilität wirklich zu benötigen. Ein iPhone artiges Teil ist eigentlich viel näher an dem, was viele Nutzer gerne hätten (natürlich mit Tastatur+Maus, Erweiterbarkeit (USB), größerem Bildschirm, ...).

    Alles was ich sage, wird natürlich noch richtiger, wenn ich über ein Gerät spreche, das eben NICHT ein Allzweck-PC ist. Um es zu benoten: Ich spreche nicht über den Ersatz eines Bürocomputers. Da wird sich auf Sicht nichts tun. Aber auf Netbooks sehe ich das anders.

    Moblin sieht echt spannend aus.

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  3. Da bleib ich lieber bei "normalen" Gnome.
    1024x600 reichen für so einiges, vor allem unter Debian/Ubuntu. Und bei den Programmen die zu grosse Dialoge verwenden, wird ein Bug-Report eingereicht oder mitentwickelt :-)

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