NEU!e Musik zum Wochenende

Habe gerade im Spiegel gelesen, dass in etwa drei Wochen ein NEU! Tributalbum erscheint. Wenn man sich anschaut, wie viele der Bands und Künstler, die ich gut finde (Joy Division, Radiohead, Stereolab, ...), auf NEU! als große Inspirationsquelle verweisen, muss ich NEU! eigentlich auch gut finden. Und das finde ich auch ...



Eine der Bands, die sicherlich am direktesten nach NEU! klingt, ist Stereolab. Die, traurige Nachricht für mich, sich scheinbar aufgelöst haben. Am 2.4., meinem Geburtstag. Offiziell hieß es zwar "Hiatus", aber das könnte durchaus endgültig sein. Ist bei einer Band aber doch nicht so schlimm, denn die alten Veröffentlichungen nimmt mir ja keiner und die letzten waren dann auch nicht mehr so dolle ...

Daher was Altes und wahrscheinlich das "NEU!igste" Lied von Stereolab:



Spiegel: Hofknicks vor den Krautrock-Königen

Kommentare :

  1. Commerzbank HV-Blog der FTD vom 15.05.
    http://ftd-unterwegs.blogspot.com/2009_05_15_archive.html

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  2. USA: Bei der Fed verschwinden Billionen

    Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt
    Samstag, 16. Mai 2009
    Federal Reserve kann 9 Billionen US-Dollar an ausserbilanziellen Transaktionen nicht erklären. Das große Schwarze Geldloch bei der US-Zentralbank: Der größte Betrug aller Zeiten?

    Die Fed in Erklärungsnot

    So wie es aussieht - und eine Befragung von Generalinspektorin Elizabeth Coleman durch den Republikaner Alan Grayson lässt keinen anderen Schluss zu - kann die Federal Reserve 9 Billionen US-Dollar an ausserbilanziellen Transaktionen nicht erklären.

    Hierbei ist übrigens die europäische Schreibweise der Billionen gemeint. Eine geradezu ungeheuerliche Summe. Hierbei sind scheinbar 2 Billionen US-Dollar an Verlusten entstanden, deren Verbleib logischerweise ebenfalls nicht erklärt werden kann.

    Der Umfang der Rettungsmassnahmen einer nicht mehr rettbaren Verschuldungs-Ökonomie scheint einen derart hohen Umfang angenommen zu haben, dass nicht mehr nur Milliarden einfach so verschwinden können, sondern mittlerweile sogar schon Billionen im Schwarzen Loch des Geldes.

    Hyperinflationärer Leverage

    Deutete schon die extreme Ausweitung der Fed-Bilanz um 1 Billion USD seit September an, dass bereits alles aus dem Ruder gelaufen ist, was nur aus dem Ruder laufen kann, so stellt sich die ultimative Frage wie ein System bekämpft werden soll, welches ein Schulden-Armaggedon erzeugt hat, welches sich nahezu monatlich um den Faktor 10 zu erhöhen scheint.

    Als die Federal Reserve vor knapp 100 Jahren gegründet wurde, wäre eine derartige Eskalation selbst den korrupten Gründungsmitgliedern als Science Fiction erschienen. Zwar kann die amerikanische Zentralbank Billionen an neuem Geld über die Grossbanken schaffen, doch führt dieser sich immer weiter steigende hyperinflationäre Leverage die Welt in eine immer größere Katastrophe.

    Der Galveston-Effekt

    Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurricans, wobei der Galveston-Effekt in den kommenden Monaten für eine riesige Flutwelle an Pleiten und Firmenzusammenbrüchen sorgen wird und die Arbeitslosenquoten weltweit in seit den 30er Jahren nicht mehr gekannte Höhen führen wird.

    Eine Gesellschaft, die immer mehr in Echtzeit handelt, wird durch diese Krise von der Millisekundenpleite, d.h. einem instantanen Crash der amerikanischen Staatsanleihen und damit verbunden einem Mega-Crash des US-Dollar erfasst werden.

    Die Fed versucht uns Black Box-Lösungsansätze zu verkaufen, deren Wirkungen erst verstanden werden können, wenn das System bereits kollabiert ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Volk in Bälde nicht nur gegen die Banken sondern auch gegen die Notenbanker erheben wird, die größten Schwerverbrecher unter den weltweiten Bankstern.

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  3. Liu Mingkang ist normalerweise ein
    besonnener Mensch. Doch als er vor
    wenigen Tagen die neuesten Statistiken
    zur Kreditvergabe auf den Tisch
    bekam, hätte Chinas oberster Bankenaufseher
    beinahe die Geduld verloren. Umgerechnet
    mehr als 520 Milliarden Euro an
    neuen Krediten haben Chinas Staatsbanken
    in den ersten drei Monaten des Jahres
    vergeben – im Vergleich zum Vorquartal
    ein Anstieg von mehr als 200 Prozent. „Das
    Kreditwachstum“, ereiferte sich Liu, „muss
    strenger kontrolliert werden.“ Ansonsten
    drohe ein massiver Anstieg fauler Kredite. Als im November 2008
    klar wurde, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise
    auch an China nicht spurlos vorübergehen
    würde, beschloss die Regierung
    ein Konjunkturprogramm im Umfang
    von rund 470 Milliarden Euro, das weltweit
    zweitgrößte nach den USA. Doch nur etwa
    ein Drittel der Summe kommt aus dem chinesischen
    Staatshaushalt. Den überwiegenden
    Teil müssen die Provinzregierungen,
    vor allem aber die staatlichen Banken über
    eine höhere Kreditvergabe beisteuern.
    In den Wochen darauf haben die großen
    staatlichen Finanzinstitute, allen voran
    Industrial and Commercial Bank of China
    (ICBC), Bank of China (BoC) und China
    Construction Bank (CCB), die Darlehensvergabe
    stark ausgeweitet. Im ersten Quartal
    vergab die ICBC viermal so viele Kredite
    wie vor einem Jahr. Bei der CCB verdreifachte
    sich das Kreditwachstum, und die
    BoC hat doppelt so viel Geld verliehen wie
    im ersten Quartal 2008. Mit der Kreditschwemme
    drohen zugleich vermehrte
    Kreditausfälle, die die Banken belasten.
    Geraten sie dadurch in Not, müsste dann
    der chinesische Staat einspringen.

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