Kleines Update zum zweitgrößten Betrugsfall nach Madoff, die ja beide hier gecovert wurden.
Sir Allen Stanford, Gründer der nach ihm benannten Stanford International Group, hat schon vor ein paar Wochen eine Anklage wegen Betrugs bekommen und ist jetzt (relativ überraschend) verhaftet worden. Das ist jetzt nicht so spannend, denn es war ja ziemlich offensichtlich, dass es Betrug war und er auch am Ende dafür büßen muss. Aber gut zu sehen, dass das am Ende dann auch passsiert (auch wenn's ziemlich lange gedauert hat).
Bin gespannt, wie lange die Haftstrafe wird. Es geht immerhin mutmaßlich um einen Schaden von ein paar Milliarden. Und bei solchen Summen sind die Gerichte in den USA normalerweise nicht zimperlich. Die Verantwortlichen bei Enron und Worldcom haben in der letzten Blase um das Jahr 2000 ziemlich lange Strafen bekommen, die aufgrund des Alters der Verurteilten im Endeffekta auf lebenslang hinauslaufen. Sir (so viel Zeit muss sein) Allen Stanford ist auch schon 58 und es könnte gut sein, dass es bei ihm ähnlich wird ...
Euer Tipp?
Handelsblatt: Milliarden-Betrüger Stanford in HaftWer die Geschichte nicht mitbekommen hat, kann sie in meinem Blog fast vollständig nachlesen (das erste Posting hier kam übrigens auch ein paar Tage vor der ersten Erwähnung in Handelsblatt & Co; egghat's blog: Where the news are new ;-) ):
Man of the Year: Sir Allen Stanford
It's all over now, Stanford Group
Update zu Stanford International
Der nächste 8 Mrd. Schwindel? Oder 50 Mrd?Update (13:16)
Das Handelsblatt hat einen Artikel, in dem nochmal ein paar der Stanfordschen Eskapaden aufgeführt werden:
Handelsblatt: Milliardenbetrüger Stanford stellt sichUpdate (21.06.09):
Marketwatch fragt sich, wie der begnadete Selbstdarsteller Stanford denn wohl mit dem Verlust an öffentlichem Interesse klarkommen wird:
Marketwatch: Stanford's ultimate punishmentIch würde sagen: Ein Buch schreiben. Interviews geben. Leben verfilmen. Das geht erfahrungsgemäß ein paar Jahre gut. Siehe Liam Neeson.
Kleines Update zum zweitgrößten Betrugsfall nach Madoff, die ja beide hier gecovert wurden.
Sir Allen Stanford, Gründer der nach ihm benannten Stanford International Group, hat schon vor ein paar Wochen eine Anklage wegen Betrugs bekommen und ist jetzt (relativ überraschend) verhaftet worden. Das ist jetzt nicht so spannend, denn es war ja ziemlich offensichtlich, dass es Betrug war und er auch am Ende dafür büßen muss. Aber gut zu sehen, dass das am Ende dann auch passsiert (auch wenn's ziemlich lange gedauert hat).
Bin gespannt, wie lange die Haftstrafe wird. Es geht immerhin mutmaßlich um einen Schaden von ein paar Milliarden. Und bei solchen Summen sind die Gerichte in den USA normalerweise nicht zimperlich. Die Verantwortlichen bei Enron und Worldcom haben in der letzten Blase um das Jahr 2000 ziemlich lange Strafen bekommen, die aufgrund des Alters der Verurteilten im Endeffekta auf lebenslang hinauslaufen. Sir (so viel Zeit muss sein) Allen Stanford ist auch schon 58 und es könnte gut sein, dass es bei ihm ähnlich wird ...
Euer Tipp?
Handelsblatt: Milliarden-Betrüger Stanford in HaftWer die Geschichte nicht mitbekommen hat, kann sie in meinem Blog fast vollständig nachlesen (das erste Posting hier kam übrigens auch ein paar Tage vor der ersten Erwähnung in Handelsblatt & Co; egghat's blog: Where the news are new ;-) ):
Man of the Year: Sir Allen Stanford
It's all over now, Stanford Group
Update zu Stanford International
Der nächste 8 Mrd. Schwindel? Oder 50 Mrd?Update (13:16)
Das Handelsblatt hat einen Artikel, in dem nochmal ein paar der Stanfordschen Eskapaden aufgeführt werden:
Handelsblatt: Milliardenbetrüger Stanford stellt sichUpdate (21.06.09):
Marketwatch fragt sich, wie der begnadete Selbstdarsteller Stanford denn wohl mit dem Verlust an öffentlichem Interesse klarkommen wird:
Marketwatch: Stanford's ultimate punishmentIch würde sagen: Ein Buch schreiben. Interviews geben. Leben verfilmen. Das geht erfahrungsgemäß ein paar Jahre gut. Siehe Liam Neeson.
Sir Allen Stanford hinter Gittern
Immer wieder erstaunlich, dass
AntwortenLöschen1. Leute mit dieser Kohle in der Hinterhand auf freien Fuß gesetzt werden (auch Mad+off), und
2. dass sie sich bei solchen Aussichten nicht öfter vom Acker machen.
In den Siebzigern gab es in den USA so einen Betrüger, der dann auf einem eigenen Kriegsschiff seinen Gläubigern die lange Nase machte ...
Ja, seltsam. Für einen Bruchteil des Vermögens können die sich eine neue Identität kaufen und sich vom Acker machen ...
AntwortenLöschenich finde es vor allem interessant, dass Leute nicht aufhören, auf dieselbe Masche reinzufallen: Ein bisschen blenden, hohe Renditen versprechen und fertig ist das Schneeballsystem. Ich selbst habe immer wieder Leute erlebt, die zu mir mit einer "super Geldanlage" kommen. In der Regel dauert es nicht länger als 5 Minuten und ich sage, naja das ist ein Schneeballsystem. Aber glauben tuts mir so gut wie keiner. Die müssen erst selbst auf die Schnauze fallen. Finde ich irgendwie seltsam, dass Menschen so wenig lernfähig sind. Immerhin gibt es Schneeballsysteme schon mindestens 80 Jahre (Ponzi in den 1920er Jahren).
AntwortenLöschenGruß Petereins tinyurl.xgpeterreins.de