Der Boden am US-Immobilienmarkt ist da

Nobelpreisträger Paul Krugman hat sich eine Wohnung gekauft ;-) Für schlappe 1,7 Millionen Dollar. Put your money where your mouth is. Geld ausgeben für die Ankurbelung der Wirtschaft.

Allerdings geht der Nobelrpeisträger durchaus davon aus, dass die Preise noch etwas weiter sinken könnten. Aber irgendwo muss man halt wohnen und das Tief der Preise erwischt man eh nie. Ganz nebenbei sollte die Wohnung letztes Jahr noch 2,5 Mio. Dollar kosten.

OK, wenn sich jetzt der Shiller ein Haus kaufen würde, würde ich die Immo-Wette schon für quasi gewonnen erklären. Nur der Krugman reicht da aber noch nicht aus ....

FT Alphaville: Krugman makes a $1.7m Manhattan bet

Kommentare :

  1. Wie soll sich bitte ein Boden finden, wenn das Angebot immer weiter steigt und gleichzeitig die Nachfrage gleich bleibt oder sinkt?

    Die Zwangsversteigerungen nahmen im Vergleich zum Vormonat um 7% und im
    Vorjahresvergleich um ganze 32% zu!

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/zwangsvollstreckungen-steigen-auf-rekordhoch;2444473

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  2. Die Nachfrage steigt ja schon ... Und wird bei weiter sinkenden Preisen noch weiter steigen ... hoffe ich ...

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  3. Wie denn? Es ist bei weitem nicht mehr so einfach in den USA eine Immobilie zu finanzieren, wie es noch vor zwei Jahren üblich war...

    Man braucht erstmal ein sicheres Einkommen und dan noch Eigenkapital. Das schränkt doch den potenziellen Käuferpreis erheblich ein.

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  4. jaja, ich seh das ja auch alles, aaaaber für die 60%, die noch einen Job haben, ist es auch *viieeeeel* einfacher ein Haus zu kaufen als vor drei Jahren. Weil es nicht mehr 300.000, sondern 200.000 kostet. Und die Zinsen auch über 1 Prozentpunkte oder so unter dem Niveau von 2006 liegen.

    Beispiel:

    2006: Haus 300.000, Zins 6,5% (war teilweise sogar drüber): Tilgungsrate: 1.875/Monat

    2009: Haus: 200.000, Zins 5,25%: Tilgungsrate: 1.041/Monat

    (gerechnet mit Tilgung und Zinsbindung über 30 Jahre).

    Durch Zins- und Preisrückgang ist der Kauf eines Hauses etwa 45% preiswerter geworden. Und dadurch gibt es eben nicht nur Leute, die es sich nicht mehr leisten können, sondern eben auch Leute, die es sich jetzt leisten können. Eine Belastung von 1041 Dollar im Monat für eine 200.000 Dollar-Hütte ist jetzt auch nicht so viel. Vor allem kostet die Mietwohnung ja auch was ...

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