US-Hausverkäufe +7,2%, Preise -15,2%

Im Juli wurden in den USA 7,2% mehr gebrauchte Immobilien verkauft als im Vormonat. Der Juli ist der vierte Monat in Folge mit steigenden Umsätzen. Was auf den ersten Blick wie eine sehr gute Nachricht aussieht, muss relativiert werden, denn im ersten Halbjahr steigen die Umsätze von Monat zu Monat, um dann im Herbst wieder zu fallen.

Daher ist die spannendere Zahl der Lagerbestand an unverkauften Häusern und zwar relativiert in Monatsumsätze. Diese Zahl gleicht einiges der saisonalen Schwankungen aus, weil mit der Anzahl der verkauften Häuser auch das Angebot schwankt. Die meisten Leute ziehen ja nur um, kurz: für jedes neu bezogene Haus wird ein altes frei (diese grobe Regel gilt natürlich nur, wenn man ausschließlich den Markt von Gebrauchtimmobilien betrachtet). Und da zeigt sich dann leider keine Verbesserung.
Denn so wie die Verkäufe gestiegen sind, sind auch wieder neue Immobilien auf den Markt gekommen. Der Lagerbestand bleibt somit unverändert bei 9,4 Monaten. Das ist zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Tops, aber eben auch keine weitere Verbesserung wie in den letzten Monaten.

Der Medianpreis der Immobilien lag übrigens 15,2% unter dem Vorjahr. Das wird die Gegenseite meiner Immowette freuen. Ebenfalls die Tatsache, dass über 30% der Verkäufe Zwangsveräufe (Foreclosures) waren. Dazu trage ich gleich auch noch die Zahl des Tages nach, auch wenn sie eigentlich von gestern ist ...

Marketwatch: US July existing home sales up fourth straight month

Oder das Original: Realtors.org

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