Zahl des Tages (10.09.09): 2.600.000

Es geht wieder aufwärts in den USA. Zumindest mit der Zahl der Armen ...

2.600.000 (2,6 Millionen)

Arme mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Gesamtzahl jetzt bei 39,8 Millionen oder 13,2% der Bevölkerung.

Auslöser ist natürlich die Wirtschaftskrise und die dadurch steigende Arbeitslosigkeit, die auch die durchschnittliche Einkommen gesenkt hat. Das durchschnittliche (genauer der Median) Einkommen ist inflationsbereinigt um 3,6% gegenüber dem Vorjahr gefallen.

Und um ein schon mehrfach hier angesprochenes Thema wieder aufzugreifen: Gegenüber 1999 sind die Einkommen um 4,4% gesunken. Es gibt einige, die über ein kommendes verlorenes Jahrzehnt in den USA spekulieren wie in Japan. Dabei vergessen sie, dass die USA ein verlorenes Jahrzehnt schon gesehen haben. Und die Japaner schon zwei. Und die USA genau in die gleiche Richtung marschieren ...

Marketwatch: 2.6 million pushed into poverty in 2008

Oder das Original:  Census.gov: Household Income Table of Contents

Update (22:33):

Passend zu Obamas Gesundheitsreformplänen: 46,3 Million oder 15,4% der Amerikaner haben keinerlei Krankenversicherung.

Bei keiner der Zahlen kann man angesichts einer Arbeitslosenquote von knapp 10% eine Besserung für 2009 (und wahrscheinlich auch für 2010) erwarten ...

1 Kommentar :

  1. Und 35 Mio., die derzeit von food stamps abhaengig sind.

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