Schöner Artikel in der FAZ, in dem einige der Vorgänge beschrieben werden, die im Vorfeld der Veröffentlichung des Interviews von Sarrazin passierten.
Die zwei interessantesten Informationen:
i) das Interview war kein Schnellschuss und wurde im Vorfeld überarbeitet und Formulierungen abgeschwächt und teilweise Passagen gestrichen (hach, hätte ich gerne die Urspringsversion mal gelesen ...)
ii) Bundesbankvorstand Weber, der sich nachher so aufregte, kannte das Interview vor der Veröffentlichung (siehe Update).
FAZ: Weber, Sarrazin und die Sandkuchenförmchen
Da bietet sich natürlich die Interpretation an, dass Weber einen Konkurrenten oder unliebsamen Mitarbeiter in eine Falle tappen lassen wollte, um ihm Kompetenzen zu beschneiden oder möglicherweise ganz los zu werden.
Es kann aber auch einfach sein, dass die FAZ an einer Legendenbildung pro Sarrazin mitarbeitet, dem Kämpfer gegen Politcal Correctness. Oder die FAZ die Bundesbank bzw. ihre politischen Abgesandten nicht mehr mag.
Oder was meint ihr?
Update (18.10.09):
Die Bundesbank hat dementiert, dass sie den Inhalt des Interviews abgesegnet hat. Das ist aber IMHO ein wachsweiches Dementi. Denn es ging ja eher darum, ob Weber das Interview kannte. Und die Bundesbank hat auch nur dementiert, dass sie den Inhalt des Interviews nicht abgestimmt hat. Das schließt aber nicht aus, dass sie das Interview kannte und und schließt auch nicht aus, dass die den Inhalt nicht kannte. Die Bundesbank hat den Inhalt nur nicht abgesegnet...
DerWesten.de: Bundesbank: Interview mit Sarrazin nicht abgestimmt
Schöner Artikel in der FAZ, in dem einige der Vorgänge beschrieben werden, die im Vorfeld der Veröffentlichung des Interviews von Sarrazin passierten.
Die zwei interessantesten Informationen:
i) das Interview war kein Schnellschuss und wurde im Vorfeld überarbeitet und Formulierungen abgeschwächt und teilweise Passagen gestrichen (hach, hätte ich gerne die Urspringsversion mal gelesen ...)
ii) Bundesbankvorstand Weber, der sich nachher so aufregte, kannte das Interview vor der Veröffentlichung (siehe Update).
FAZ: Weber, Sarrazin und die Sandkuchenförmchen
Da bietet sich natürlich die Interpretation an, dass Weber einen Konkurrenten oder unliebsamen Mitarbeiter in eine Falle tappen lassen wollte, um ihm Kompetenzen zu beschneiden oder möglicherweise ganz los zu werden.
Es kann aber auch einfach sein, dass die FAZ an einer Legendenbildung pro Sarrazin mitarbeitet, dem Kämpfer gegen Politcal Correctness. Oder die FAZ die Bundesbank bzw. ihre politischen Abgesandten nicht mehr mag.
Oder was meint ihr?
Update (18.10.09):
Die Bundesbank hat dementiert, dass sie den Inhalt des Interviews abgesegnet hat. Das ist aber IMHO ein wachsweiches Dementi. Denn es ging ja eher darum, ob Weber das Interview kannte. Und die Bundesbank hat auch nur dementiert, dass sie den Inhalt des Interviews nicht abgestimmt hat. Das schließt aber nicht aus, dass sie das Interview kannte und und schließt auch nicht aus, dass die den Inhalt nicht kannte. Die Bundesbank hat den Inhalt nur nicht abgesegnet...
DerWesten.de: Bundesbank: Interview mit Sarrazin nicht abgestimmt
Ist Sarrazin nur in eine (von der Bundesbank aufgestellte) Falle getappt?
Mit Fallen ist das so ne Sache.. diejenigen die Sie aufstellen sind MAtsche in der Birne. Aber die in diese hineintappen - sind oftmals nur Sie selbst - und in Sarazins Fall nicht mehr die SCHEINPERSON für die Sie alle hielten!
AntwortenLöschenSchau mal hier
AntwortenLöschenhttp://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=130689
Parteipolitik und Machterhalt
AntwortenLöschenWeber und Sarrazin = SPD
Ob Weber sich bei SchwarzGeld einschmeicheln will, wenn er Sarrahzin zum Abschuß freigibt ?
Meist sind auch die großen Dinge ganz trivial und niederträchtig :-(
Zum Ersten: In diesem Land herrschen Beamtendynastien. Wer "gewählt" wird, ist egal. Zum Zweiten: Was haben abgehalftere Politiker in Banken zu suchen ? Reicht doch, dass die ihre Treuepöstchen in allerlei staatlichen Unternehmen kriegen.
AntwortenLöschenOb Weber oder Sarrazin, wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass das Erfolgsmodell DM mit der Euroeinführung gestorben ist. Natürlich sollte Sarrazin in einer CDU-FDP - Clique eigentlich unerwünscht sein. Deshalb wollte er wohl beweisen, dass er hinreichend rechtslastig ist. Wie oben geschrieben, es ist Wurst.
Ist er abgehalftert? Er ist immerhin freiwillig gegangen, und zwar aus einer Position der Stärke. Er hat den Berliner Landeshaushalt saniert und zweimal in Folge einen Überschusshaushalt vorlegen können. Das schaffen nicht viele Finanzminister, erst recht nicht in so strukturschwachen Regionen wie Berlin
AntwortenLöschenUnd wenn Weber es wusste, Reisende muss man nicht aufhalten.
AntwortenLöschenHallo egghat,
AntwortenLöschenhast du es nicht geschnallt?
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=130689
Es ging um die Verschleierung von 10 Mrd Verlust der Bundesbank durch Weber. Sarrazin war lediglich das Bauernopfer, die Medien willige Helfer.
Ganz generell, von Hitler-Vergleichen bis hin Verlustmeldungen: in diesem Land wird keiner abgeschossen, der nicht zum Abschuß freigegeben worden ist.
AntwortenLöschenKlitzekleines Beispiel: der Arbeitsamtschef Gerster wird abgeschossen für ein aus dem Rude gelaufenes Softwareprojekt. Sein Nachfolger wird das dafür direkt verantwortliche Vorstandsmitglied.
Soll heißen: der Sarrazin ist in meinen Augen genau da, wo er hin soll. Hätte der abgeschossen werden sollen in den Augen von Merkel & Co., wäre er schon nicht mehr da.