Lesetipps zum Wochenende

Ein paar Tipps für einige etwas längere Artikel abseits des täglichen Nachrichtenstress, die IMHO die Lektüre an einem herbstlichen Wochenende lohnen.

1.) Zu den Wirtschaftsnobelpreisen und über was die beiden Gewinner eigentlich so geforscht haben:

FAZ: Wofür es 2009 den Nobelpreis gab

(mit der Berichterstattung zu dem Thema bin ich eigentlich nicht wirklich zufrieden, auch wenn die FAZ das IMHO am besten beschrieben hat. Hat jemand einen etwas ausführlicheren, aber gut verständlicheren Artikel irgendwo gefunden? Ich ergänze das gerne).

2.) Ein lesenswerter Artikel von Edward Harrison zum Thema Gier: Creditwritedowns: Greed is not good

Darin erwähnt ein weiterer Artikel, der ein Auszug aus einem Buch (The Trouble with Markets: Saving Capitalism from Itself) ist:

Telegraph.co.uk: Greed isn't good – it's dangerous

Mir fällt bei dem Titel immer das Frankie-Goes-To-Hollywood-Cover "War. What is it good for? Absolutely Nothing!" ein, nur mit Greed anstelle von War und ich bekomm das jetzt nicht mehr aus dem Kopf. Mist.

3.) Auch passend zum Thema Gier/Werte/Nobelpreisträger ein Beitrag von Joseph E. Stiglitz.

FTD: Unser Wertesystem gerät aus den Fugen

4.) Und zum Schluss nochmal was Englisches. Auch wenn der Artikel etwas älter ist, lohnt sich eine Verlinkung (wollte ich immer mal verlinken, da war der Artikel aber verschwunden):

Rolling Stone: Inside The Great American Bubble Machine 

Ein Artikel über Goldman Sachs und wie die Firma es immer wieder schafft, Krisen zu überleben und nachher stärker zu sein als je zuvor (siehe Quartalsgewinn von dieser Woche). Aber das ist auch nicht sehr schwierig, wenn die Drähte zwischen Finanzministerium und Goldman Sachs so kurz sind wie aktuell. Das Personal wechselt ja geradezu regelmäßig die Seiten ...

Dazu auch noch ein Link (gerade von Edward Harrison getweetet): Clusterstock: Goldman Sachs Is Robbing Us Blind

5.) Noch nicht genug Lesestoff? OK, die 4 Bücher, die der Buchzusammenfassungsdienst GetAbstract zu den 4 besten Büchern im Bereich Wirtschaft/Börse/Finanzen gewählt hat (Get Abstract Book Award 2009):

Akerlof, Shiller: Animal Spirits: Wie Wirtschaft wirklich funktioniert (hab ich ja schon mehrmal empfohlen)
 
Niall Ferguson: Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte

Ludwig Siegele und Joachim Zepelin: Matrix der Welt: SAP und der neue globale Kapitalismus

Miriam Meckel, Christian Fieseler, Christian Hoffmann: Verkauft und nichts verraten: Kommunikation im Zeitalter sich wandelnder Finanzmärkte

Daneben gibt es noch ein paar Bücher auf der Nominierungsliste, die ich jetzt aber nicht alle einzeln verlinke, da sie im FTD-Artikel stehen. Ihr wisst ja wo der Link zur Unterstützung notleidender Blogger ist (auch wenn meine Umsatzstatistik bei Amazon diese These nicht bestätigt ...)

FTD: Von der Renaissance zur Matrix

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