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von Dieter Meyeer am Freitag, Oktober 09, 2009
OK, ich hätte heute eine Reihe seriöser Zahlen im Angebot (Exportminus in Deutschland, Riesenloch im US-Haushalt, etc. pp), aber es ist bald Wochenende und irgendwie steigt meine Laune (auch in Vorfreude auf das Kings of Convenience Konzert heute Abend). Daher nix Dröges, sondern etwas, was ich gerade bei DonAlphonsos Rebellmarkt gefunden habe: ein privat finanzierter Tunnelbau und -betrieb. Aber nicht was Seriöses für Autos oder Eisenbahn durch die Alpen, sondern für Schmuggelware von Ägypten nach Gaza ...
Sage und schreibe
500.000.000 (500 Milionen) Dollar
sollen mehrere Tausend Bewohner des Gaza-Streifens in die Tunnel und deren Betrieb investiert haben. Was mit den Renditen, die Schmuggel üblicherweise abwirft, eine durchaus lukrative Anlage war. Aber wie so oft: Rendite gibt's nicht ohne Risiko. Denn wenn die Israelis die Tunnel bombardieren, weil dadurch auch Waffen geschmuggelt werden, bricht das Geschäftsmodell schlagartig in sich zusammen.
Jetzt fordern die Anleger ihr Geld zurück. Interessanterweise von der Hamas. Dabei haben die doch gar nicht bombadiert. Aber man wendet sich in Bailout-Zeiten wie diesen wohl weltweit einfach an die nächstgelegene Regierung ...
Ich finde die Summe von 500 Millionen Dollar angesichts der Bilder vom Tunnel, die man im folgenden Video sehen kann, ziemlich unglaublich. Aber klar: Wenn die Grenzen dicht sind, dürften so einige Waren durch die Tunnel gehen ...
OK, ich hätte heute eine Reihe seriöser Zahlen im Angebot (Exportminus in Deutschland, Riesenloch im US-Haushalt, etc. pp), aber es ist bald Wochenende und irgendwie steigt meine Laune (auch in Vorfreude auf das Kings of Convenience Konzert heute Abend). Daher nix Dröges, sondern etwas, was ich gerade bei DonAlphonsos Rebellmarkt gefunden habe: ein privat finanzierter Tunnelbau und -betrieb. Aber nicht was Seriöses für Autos oder Eisenbahn durch die Alpen, sondern für Schmuggelware von Ägypten nach Gaza ...
Sage und schreibe
500.000.000 (500 Milionen) Dollar
sollen mehrere Tausend Bewohner des Gaza-Streifens in die Tunnel und deren Betrieb investiert haben. Was mit den Renditen, die Schmuggel üblicherweise abwirft, eine durchaus lukrative Anlage war. Aber wie so oft: Rendite gibt's nicht ohne Risiko. Denn wenn die Israelis die Tunnel bombardieren, weil dadurch auch Waffen geschmuggelt werden, bricht das Geschäftsmodell schlagartig in sich zusammen.
Jetzt fordern die Anleger ihr Geld zurück. Interessanterweise von der Hamas. Dabei haben die doch gar nicht bombadiert. Aber man wendet sich in Bailout-Zeiten wie diesen wohl weltweit einfach an die nächstgelegene Regierung ...
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