US-Hausbaubeginne 10/09: -10,6%

Noch ein Blick auf den US-Immobilienmarkt spät am Abend, auch weil er die Zahl des Tages quasi unterstreicht (Zahl des Tages (17.11.09): 17,2). Die Stimmung bei den (potenziellen) Bauherren ist nicht gut.

Im Oktober sind die Neubaubeginne auf annualisiert 529.000 gefallen. Damit nähert sich die Zahl nicht weiter der Normalzone, sondern wieder der Desasterzone.

Zumindest ist das die gängige Interpretation. Ich hingegen bin davon überzeugt, dass weniger Neubaubeginne gut für den Immobilienmarkt sind. Jede Reduzierung auf der Angebotsseite tut dem angeschlagenen Immobilienmarkt gut.

Für das BIP ist die sinkende Bauleistung natürlich nicht gut ...

Calculated Risk: Housing Starts Decline Sharply in October

Kommentare :

  1. "Jede Reduzierung auf der Angebotsseite tut dem angeschlagenen Immobilienmarkt gut."
    Der Gesamtwirtschaft tut es sicher nicht gut.
    Dem Immobilienmarkt auch nur in dem Sinne, dass weniger Angebot höhere Preise ergibt. Das wäre gut wenn die Preise zu niedrig wären - sind sie aber nicht (nur weniger überhöht als in den letzten Jahren).

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  2. Das mit der Gesamtwirtschaft (BIP) habe ich ja geschrieben.

    Die Immopreise in den USA sind definitiv nicht mehr teuer. Billig aber auch nicht. Wobei bei Zinsen von weniger als 5% für 30jährige Hypotheken und einer Steuergutschrift von 8.000 Dollar kann man bei vertretbarer finanzieller Belastung schon für 250.000 Dollar einkaufen gehen. Und da bekommt man nach dem Preisverfall auch was Besseres als 'ne Hundehütte.

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