Das Thema kam hier schon mal, aber die Blase des Jahres ist immer eine gute Basis für die Zahl des Tages.
Heute morgen hat John Tsang, der Finanzminister von Hong Kong, vor einer Immobilienblase gewarnt. Die Preise für Appartments seien seit Jahresanfang bereits um über 30% gestiegen, bei Luxusimmobilien sogar um bis zu 40%.
Auslöser dafür sind massive Geldzuflüsse aus dem Ausland, die sich in den letzten (ungefähr) 12 Monaten auf 73 Milliarden Dollar summiert haben sollen. Wichtig: nicht für ganz China, sondern nur für Hong Kong.
Die Preise sind so hoch, dass am ganz oberen Ende im November für ein Luxus-Appartment mit 570 Quadratmetern für satte 767.000 Hongkong-Dollar (
Update: pro Quadratmeter) verkauft wurde.
Das ergibt umgerechnet einen Quadratmeterpreis von
66.400 Euro.
Ich zeige mich schwer beeindruckt! Denn das ist tatsächlich teurer als die teuerste Fläche, die ich bisher kannte:
Zahl des Tages (03.10.09): 43.000. Und dabei handelt es sich um Platz im Rechenzentrum direkt neben der Börse, was einen Zeitvorsprung im Millisekundenbereich und damit Millionengewinne verspricht. Das relativiert diesen Preis erheblich. Wie man allerdings fast 70.000 Euro für einen Quadratmeter Wohnfläche bezahlen kann, ist mir allerdings schleierhaft.
(Update: Der Vergleich ist natürlich schief, weil es einmal um Miete und einmal um Kauf geht. Äpfel und Birnen ...)
Marketwatch: Hong Kong finance chief warns of asset-price bubble
FAZ: Hongkong warnt vor der nächsten Immobilienblase
Und leider ist das Problem nicht auf das relativ kleine Hongkong beschränkt, sondern erstreckt sich auch in viele wichtige Regionen Chinas:
Spiegel: Immobilienboom in China - Die Blase wird platzen
Ich schätze, vom diesem Thema werden wir in den nächsten Monaten noch Einiges hören ...
Das Thema kam hier schon mal, aber die Blase des Jahres ist immer eine gute Basis für die Zahl des Tages.
Heute morgen hat John Tsang, der Finanzminister von Hong Kong, vor einer Immobilienblase gewarnt. Die Preise für Appartments seien seit Jahresanfang bereits um über 30% gestiegen, bei Luxusimmobilien sogar um bis zu 40%.
Auslöser dafür sind massive Geldzuflüsse aus dem Ausland, die sich in den letzten (ungefähr) 12 Monaten auf 73 Milliarden Dollar summiert haben sollen. Wichtig: nicht für ganz China, sondern nur für Hong Kong.
Die Preise sind so hoch, dass am ganz oberen Ende im November für ein Luxus-Appartment mit 570 Quadratmetern für satte 767.000 Hongkong-Dollar (
Update: pro Quadratmeter) verkauft wurde.
Das ergibt umgerechnet einen Quadratmeterpreis von
66.400 Euro.
Ich zeige mich schwer beeindruckt! Denn das ist tatsächlich teurer als die teuerste Fläche, die ich bisher kannte:
Zahl des Tages (03.10.09): 43.000. Und dabei handelt es sich um Platz im Rechenzentrum direkt neben der Börse, was einen Zeitvorsprung im Millisekundenbereich und damit Millionengewinne verspricht. Das relativiert diesen Preis erheblich. Wie man allerdings fast 70.000 Euro für einen Quadratmeter Wohnfläche bezahlen kann, ist mir allerdings schleierhaft.
(Update: Der Vergleich ist natürlich schief, weil es einmal um Miete und einmal um Kauf geht. Äpfel und Birnen ...)
Marketwatch: Hong Kong finance chief warns of asset-price bubble
FAZ: Hongkong warnt vor der nächsten Immobilienblase
Und leider ist das Problem nicht auf das relativ kleine Hongkong beschränkt, sondern erstreckt sich auch in viele wichtige Regionen Chinas:
Spiegel: Immobilienboom in China - Die Blase wird platzen
Ich schätze, vom diesem Thema werden wir in den nächsten Monaten noch Einiges hören ...
Zahl des Tages (07.12.09): 66.400
Ja, 10% Wertsteigerung (pro Monat) gibt es auch bei Festland-Immobilien. Blase? Iwo... reales Wirtschaftswachtums ;-)
AntwortenLöschenhttp://verlorenegeneration.de/2009/11/30/die-blase-in-china/
Ich will ja nicht Klugscheißen, aber da fehlt ein "pro Quadratmeter" in folgendem Satz:
AntwortenLöschenDie Preise sind so hoch, dass am ganz oberen Ende im November für ein Luxus-Appartment mit 570 Quadratmetern für satte 767.000 Hongkong-Dollar verkauft wurde.
Denn so klingt das alles sehr unspektakulär.
@Hias:
AntwortenLöschenDanke für den Hinweis, ich habe es verbessert.
Auch der Vergleich mit dem Rechenzentrum ist natürlich Schrott, denn einmal ist es ja Miete und einmal Kauf. Also ein sinnloser Äpfel mit Birnen Vergleich ...