Heute mal Postrecycling ...
"Ich bin ja schon lange skeptisch was das EEG angeht." schrieb ich schon vor knapp 1,5 Jahren (
EEG: Subventionen für China). Ich empfehle diesen Artikel zur Lektüre, denn ich will nicht alles wiederholen, was ich damals geschrieben habe (ich schreibe auch sonst nichts mehr heute, ihr habt also Zeit :-) auch für Kommentar übrigens ...).
An meiner Einschätzung hat sich nichts geändert. Vorab: Ich habe nichts gegen ein
Energieeinspeisegesetz, das die Vergütung für den regenerativ erzeugten Strom festlegt. Ich habe auch nichts gegen die Idee, den CO2-freien Strom besonders zu fördern, ansonsten hätte diese Energieerzeugung keine Chance. (Mein Strom kommt von
Naturstrom, ich rede also nicht nur, ich handle. Ihr könnt euch btw. von mir im Rahmen der "Schenk dem egghat was" Aktion von mir werben lassen. Mail mit Euren Daten trage ich gerne in das Formular bei Naturstrom ein).
Auch wenn ich immer wieder betonen werden, dass die Solarenergie im Verhältnis zur gesparten Menge CO2 verdammt teuer ist. Teurer auf jeden Fall als Energiesparmaßnahmen wie Wärmedämmung oder effizientere Motoren oder Heizungen. Aber das steht schon alles in dem alten Artikel, das möchte ich nicht wiederholen. Heute zu etwas anderem:
Ich halte zwei Aspekte dieses Gesetzes für besonders kritisch.
1) Die angebliche Win-Win-Win-Situation und die verlogene Politikerargumentation dazu:
Das EEG wird als Win-Win-Win verkauft: Wir bekommen
a) jede Menge regenerativen CO2-freien Strom,
b) das kostet das niemanden was und
c) es schafft jede Menge neuer Arbeitsplätze.
Dabei hat das Rheinisch-Westfälische-Institut für Wirtschaftsforschung (1) schon letztes Jahr errechnet, das bei einem weiterem Anstieg der Neuinstallationen die Belastung aus Solarstrom auf über 23 Mrd. Euro steigen wird. Man kann das ja einfach errechnen: Man macht eine Prognose über die Menge der installierten Solaranlagen und die Strommenge, die diese erzeugen werden. Dann braucht man noch den garantierten Preis (steht ja durch das EEG fest) und den Preis für konventionell erzeugten Strom. Dann kann man zu jedem Zeitpunkt errechnen, welche Mengen Solarstrom zu welchem Preise ins Netz eingespeist werden und wie hoch daraus die Mehrbelastung gegenüber konventionell erzeugtem Strom sein wird.
Nachdem die Rechnung des RWI für letztes Jahr diese Mehrbelastung mit gut 23 Mrd. Euro beziffert hat, kommen in der diesjährigen Rechnung für Ende 2013 satte
77.000.000.000 (77 Milliarden) Euro
Mehrbelastung für die Stromkunden heraus. Das RWI nennt das so schön Solarschulden.
77 Milliarden Euro über 20 Jahre verteilt sind mehr Förderung als die Steinkohle in Deutschland bekommen hat. Und man, was hat man auf der rumgehackt! Und auch pro Arbeitsplatz dürfte die Subvention höher sein als bei der Steinkohle. Ganz nebenbei lieferte die deutsche Steinkohle ein Beitrag zu Stromversorgung, der irgendwo im zweistelligen Prozentbereich lag, während die Solarenergie immer noch im Promillebereich herumkrebst ... Aber das nur am Rande, zurück zum Thema:
Warum dieser Anstieg der Solarschulden? Die Prognose für die Fläche von neu installiertem Fotovoltaik-Anlagen wurde massiv erhöht. 2008 wurden aus dem erwarteten 700 Megawatt neuer Fotovoltaikanlagen 1.500 und für 2009 liegt die Prognose sogar bei 3.000 Megawatt. Damit wird mehr Strom erzeugt und dann fließen mehr Subventionen. Warum dieser plötzliche Investitionswahn? Dazu mehr in Punkt 2.
Aber auch Ende 2013 werden in Deutschland wohl kaum mehr als 2% des gesamten Stromverbrauchs aus Fotovoltaik stammen. Wir haben dann also aus CO2-Sicht kaum etwas getan, aber unsere Stromrechnung schon um 77 Milliarden Euro nach oben geschoben. Wie soll die Rechnung denn erst einmal aussehen, wenn wir auf 100% CO2-freien Strom kommen wollen? Das endet dann ja in den Billionen!
2.) Dämliches Anpassungsverfahren für die Höhe der Einspeisevergütung:
Der Grund, warum jetzt auf einmal so viel Fotovoltaik gekauft wird, ist einfach: Die Preise sind komplett eingebrochen. Auslöser sind hier vor allem die Chinesen, die massiv in Fabriken zur Herstellung von Solarzellen investiert haben. Jetzt drücken große Überkapazitäten die Preise nach unten (und ganz nebenbei noch die deutschen Hersteller aus dem Markt). (
FAZ: Kein eitel Sonnenschein über Solaraktien,
FTD:Neue Horrorzahlen aus der Solarbranche)
Für den Besitzer von Dachflächen bedeutet diese Gemengelage steigende Renditen. Der Preis für die Anschaffung sinkt, die Erlöse bleiben konstant. Es gibt im Moment für den Besitzer von (ungenutzten) Dachflächen wohl keine sinnvollere Kapitalanlage als eine eigene Fotovoltaikanlage (siehe auch:
FAZ: Über 7 Prozent Rendite im Jahr).
Aber soll das das Ziel der Fotovoltaik Förderung sein? Risikolose Renditen für Dachbesitzer? Oder sollte man nicht viel mehr erreichen, mehr CO2 zu verhindern? Ich meine letzteres.
Man muss die Förderung also so konstruieren, dass man immer die optimale Menge Fotovoltaikanlagen fördert. Und die optimale Menge heißt nicht, so früh wie möglich so viel wie möglich zu fördern (auch wenn Politiker das gerne meinen, aber was interessieren die sich schon für die für 20 Jahre nach oben getriebene Stromrechnung ...). Man muss immer bedenken, dass die Fotovoltaik-Anlagen im nächsten Jahr wieder etwas preiswerter ist und man mit der gleichen Menge Geld mehr installierte Flächen fördern und mehr CO2 verhindern kann. Gleichzeitig sollte man aber nicht zu wenig fördern, damit die Industrie ins Laufen kommt.
Wenn zu viel gefördert wird, verdient die Industrie sich dämlich und bis zur ersten Hälfte 2008 war das tatsächlich der Fall. Mittelfristig wird der Markt zwar darauf reagieren und Kapazitäten aufbauen. Und wenn das zu kräftig passiert, auch wieder in sich zusammenbrechen. Da sind wir jetzt. Wenn man Pech hat, werden viele der mit teuren Subventionen aufgebauten Kapazitäten in der Krise wieder vernichtet ... Und die Arbeitsplätze ebenfalls.
Dann bleibt vom Win-Win-Win nicht mehr viel übrig ...
FTD: Solarsubventionen sprengen PrognosenSpiegel: Solarboom lässt Subventionen explodierenMein Vorschlag:
Ich habe übrigens auch eine Idee, wie man die Förderung gestalten sollte. Wir haben heute langfristig festgelegte sinkende Vergütungen für den eingespeisten Strom. Diese werden dann deutlich häufiger unglaublich kontrovers diskutiert, aber deutlich seltener dem wirklichen Marktgeschehen angepasst. Jedes Mal wollen die CDU (und die FDP) senken, jedes Mal schreien die Grünen, dass das quasi der Untergang des Abendlandes sei.
Dabei haben wir doch fast alles an Zahlen, was für eine genaue Beurteilung der Lage benötigt wird. Wir kennen die Anzahl der Anlagen und die Installationskosten (weil die meisten Anlagen über die KfW finanziert werden) und wir kennen die Menge des eingespeisten Stroms, da diese über einen eigenen Stromzähler gemessen wird. Daraus lassen sich einfach die Kosten und der Ertrag berechnen.
Jetzt misst man einfach 12 Monate, schaut sich den Ertrag an und rechnet das hoch auf die 20 Jahre. Dann schaut man sich die Anschaffungskosten an und berechnet die Rendite. Davon zieht man einen bestimmten Prozentsatz für die sinkenden Kosten ab, denn man will ja die Technologieverbesserung vorantreiben. Wenn man die Abrechnungen für die Einspeisung monatlich machen würde, könnte man sogar noch zeitnäher und genauer anpassen.
So ein Verfahren hätte IMHO nur Vorteile. Und nur einen Nachteil: Die Politiker würden überflüssig ... Und genau deshalb wird das wohl nicht kommen ... Oder die verstehen das erst gar nicht, die reden ja noch von Win-Win-Win ...
Anmerkung:
(1): Das RWI hat eine gewisse Ähnlichkeit zu einem großen deutschen Energieversorger, sitzt ebenfalls in Essen und ist sicherlich nicht komplett unabhängig. Ich würde die Zahl daher nicht auf die Goldwaage legen. Die kann auch gut und gerne ein paar Milliarden niedriger liegen, aber trotzdem reden wir hier über einen fetten, zweistelligen Milliardenbetrag.
Update (25.08.09):
Es kommt noch doller. Erst Milliarden Subventionen bekommen und trotzdem nicht wettbewerbsfähig sein. Was hilft dann? Der Staat mit Zöllen. Heh, deutlicher kann man eigentlich nicht machen, dass es die Win-Win-Win-Situation nicht gibt. Jetzt wo die Zellen billig aus China kommen, bleibt eigentlich nur ein Win übrig: Wir senken den CO2-Ausstoß. Das kostet aber verdammt viel Geld (Solarschulden) und schafft kaum noch Arbeitsplätze (außer in China).
Handelsblatt: Solarbranche verlangt Schutzzölle
Heute mal Postrecycling ...
"Ich bin ja schon lange skeptisch was das EEG angeht." schrieb ich schon vor knapp 1,5 Jahren (
EEG: Subventionen für China). Ich empfehle diesen Artikel zur Lektüre, denn ich will nicht alles wiederholen, was ich damals geschrieben habe (ich schreibe auch sonst nichts mehr heute, ihr habt also Zeit :-) auch für Kommentar übrigens ...).
An meiner Einschätzung hat sich nichts geändert. Vorab: Ich habe nichts gegen ein
Energieeinspeisegesetz, das die Vergütung für den regenerativ erzeugten Strom festlegt. Ich habe auch nichts gegen die Idee, den CO2-freien Strom besonders zu fördern, ansonsten hätte diese Energieerzeugung keine Chance. (Mein Strom kommt von
Naturstrom, ich rede also nicht nur, ich handle. Ihr könnt euch btw. von mir im Rahmen der "Schenk dem egghat was" Aktion von mir werben lassen. Mail mit Euren Daten trage ich gerne in das Formular bei Naturstrom ein).
Auch wenn ich immer wieder betonen werden, dass die Solarenergie im Verhältnis zur gesparten Menge CO2 verdammt teuer ist. Teurer auf jeden Fall als Energiesparmaßnahmen wie Wärmedämmung oder effizientere Motoren oder Heizungen. Aber das steht schon alles in dem alten Artikel, das möchte ich nicht wiederholen. Heute zu etwas anderem:
Ich halte zwei Aspekte dieses Gesetzes für besonders kritisch.
1) Die angebliche Win-Win-Win-Situation und die verlogene Politikerargumentation dazu:
Das EEG wird als Win-Win-Win verkauft: Wir bekommen
a) jede Menge regenerativen CO2-freien Strom,
b) das kostet das niemanden was und
c) es schafft jede Menge neuer Arbeitsplätze.
Dabei hat das Rheinisch-Westfälische-Institut für Wirtschaftsforschung (1) schon letztes Jahr errechnet, das bei einem weiterem Anstieg der Neuinstallationen die Belastung aus Solarstrom auf über 23 Mrd. Euro steigen wird. Man kann das ja einfach errechnen: Man macht eine Prognose über die Menge der installierten Solaranlagen und die Strommenge, die diese erzeugen werden. Dann braucht man noch den garantierten Preis (steht ja durch das EEG fest) und den Preis für konventionell erzeugten Strom. Dann kann man zu jedem Zeitpunkt errechnen, welche Mengen Solarstrom zu welchem Preise ins Netz eingespeist werden und wie hoch daraus die Mehrbelastung gegenüber konventionell erzeugtem Strom sein wird.
Nachdem die Rechnung des RWI für letztes Jahr diese Mehrbelastung mit gut 23 Mrd. Euro beziffert hat, kommen in der diesjährigen Rechnung für Ende 2013 satte
77.000.000.000 (77 Milliarden) Euro
Mehrbelastung für die Stromkunden heraus. Das RWI nennt das so schön Solarschulden.
77 Milliarden Euro über 20 Jahre verteilt sind mehr Förderung als die Steinkohle in Deutschland bekommen hat. Und man, was hat man auf der rumgehackt! Und auch pro Arbeitsplatz dürfte die Subvention höher sein als bei der Steinkohle. Ganz nebenbei lieferte die deutsche Steinkohle ein Beitrag zu Stromversorgung, der irgendwo im zweistelligen Prozentbereich lag, während die Solarenergie immer noch im Promillebereich herumkrebst ... Aber das nur am Rande, zurück zum Thema:
Warum dieser Anstieg der Solarschulden? Die Prognose für die Fläche von neu installiertem Fotovoltaik-Anlagen wurde massiv erhöht. 2008 wurden aus dem erwarteten 700 Megawatt neuer Fotovoltaikanlagen 1.500 und für 2009 liegt die Prognose sogar bei 3.000 Megawatt. Damit wird mehr Strom erzeugt und dann fließen mehr Subventionen. Warum dieser plötzliche Investitionswahn? Dazu mehr in Punkt 2.
Aber auch Ende 2013 werden in Deutschland wohl kaum mehr als 2% des gesamten Stromverbrauchs aus Fotovoltaik stammen. Wir haben dann also aus CO2-Sicht kaum etwas getan, aber unsere Stromrechnung schon um 77 Milliarden Euro nach oben geschoben. Wie soll die Rechnung denn erst einmal aussehen, wenn wir auf 100% CO2-freien Strom kommen wollen? Das endet dann ja in den Billionen!
2.) Dämliches Anpassungsverfahren für die Höhe der Einspeisevergütung:
Der Grund, warum jetzt auf einmal so viel Fotovoltaik gekauft wird, ist einfach: Die Preise sind komplett eingebrochen. Auslöser sind hier vor allem die Chinesen, die massiv in Fabriken zur Herstellung von Solarzellen investiert haben. Jetzt drücken große Überkapazitäten die Preise nach unten (und ganz nebenbei noch die deutschen Hersteller aus dem Markt). (
FAZ: Kein eitel Sonnenschein über Solaraktien,
FTD:Neue Horrorzahlen aus der Solarbranche)
Für den Besitzer von Dachflächen bedeutet diese Gemengelage steigende Renditen. Der Preis für die Anschaffung sinkt, die Erlöse bleiben konstant. Es gibt im Moment für den Besitzer von (ungenutzten) Dachflächen wohl keine sinnvollere Kapitalanlage als eine eigene Fotovoltaikanlage (siehe auch:
FAZ: Über 7 Prozent Rendite im Jahr).
Aber soll das das Ziel der Fotovoltaik Förderung sein? Risikolose Renditen für Dachbesitzer? Oder sollte man nicht viel mehr erreichen, mehr CO2 zu verhindern? Ich meine letzteres.
Man muss die Förderung also so konstruieren, dass man immer die optimale Menge Fotovoltaikanlagen fördert. Und die optimale Menge heißt nicht, so früh wie möglich so viel wie möglich zu fördern (auch wenn Politiker das gerne meinen, aber was interessieren die sich schon für die für 20 Jahre nach oben getriebene Stromrechnung ...). Man muss immer bedenken, dass die Fotovoltaik-Anlagen im nächsten Jahr wieder etwas preiswerter ist und man mit der gleichen Menge Geld mehr installierte Flächen fördern und mehr CO2 verhindern kann. Gleichzeitig sollte man aber nicht zu wenig fördern, damit die Industrie ins Laufen kommt.
Wenn zu viel gefördert wird, verdient die Industrie sich dämlich und bis zur ersten Hälfte 2008 war das tatsächlich der Fall. Mittelfristig wird der Markt zwar darauf reagieren und Kapazitäten aufbauen. Und wenn das zu kräftig passiert, auch wieder in sich zusammenbrechen. Da sind wir jetzt. Wenn man Pech hat, werden viele der mit teuren Subventionen aufgebauten Kapazitäten in der Krise wieder vernichtet ... Und die Arbeitsplätze ebenfalls.
Dann bleibt vom Win-Win-Win nicht mehr viel übrig ...
FTD: Solarsubventionen sprengen PrognosenSpiegel: Solarboom lässt Subventionen explodierenMein Vorschlag:
Ich habe übrigens auch eine Idee, wie man die Förderung gestalten sollte. Wir haben heute langfristig festgelegte sinkende Vergütungen für den eingespeisten Strom. Diese werden dann deutlich häufiger unglaublich kontrovers diskutiert, aber deutlich seltener dem wirklichen Marktgeschehen angepasst. Jedes Mal wollen die CDU (und die FDP) senken, jedes Mal schreien die Grünen, dass das quasi der Untergang des Abendlandes sei.
Dabei haben wir doch fast alles an Zahlen, was für eine genaue Beurteilung der Lage benötigt wird. Wir kennen die Anzahl der Anlagen und die Installationskosten (weil die meisten Anlagen über die KfW finanziert werden) und wir kennen die Menge des eingespeisten Stroms, da diese über einen eigenen Stromzähler gemessen wird. Daraus lassen sich einfach die Kosten und der Ertrag berechnen.
Jetzt misst man einfach 12 Monate, schaut sich den Ertrag an und rechnet das hoch auf die 20 Jahre. Dann schaut man sich die Anschaffungskosten an und berechnet die Rendite. Davon zieht man einen bestimmten Prozentsatz für die sinkenden Kosten ab, denn man will ja die Technologieverbesserung vorantreiben. Wenn man die Abrechnungen für die Einspeisung monatlich machen würde, könnte man sogar noch zeitnäher und genauer anpassen.
So ein Verfahren hätte IMHO nur Vorteile. Und nur einen Nachteil: Die Politiker würden überflüssig ... Und genau deshalb wird das wohl nicht kommen ... Oder die verstehen das erst gar nicht, die reden ja noch von Win-Win-Win ...
Anmerkung:
(1): Das RWI hat eine gewisse Ähnlichkeit zu einem großen deutschen Energieversorger, sitzt ebenfalls in Essen und ist sicherlich nicht komplett unabhängig. Ich würde die Zahl daher nicht auf die Goldwaage legen. Die kann auch gut und gerne ein paar Milliarden niedriger liegen, aber trotzdem reden wir hier über einen fetten, zweistelligen Milliardenbetrag.
Update (25.08.09):
Es kommt noch doller. Erst Milliarden Subventionen bekommen und trotzdem nicht wettbewerbsfähig sein. Was hilft dann? Der Staat mit Zöllen. Heh, deutlicher kann man eigentlich nicht machen, dass es die Win-Win-Win-Situation nicht gibt. Jetzt wo die Zellen billig aus China kommen, bleibt eigentlich nur ein Win übrig: Wir senken den CO2-Ausstoß. Das kostet aber verdammt viel Geld (Solarschulden) und schafft kaum noch Arbeitsplätze (außer in China).
Handelsblatt: Solarbranche verlangt Schutzzölle
Zahl des Tages (24.08.09): 77.000.000.000