Haiti 48 hours later
Zahl des Tages (14.01.10): 100.000+
geposted von
von Dieter Meyeer am Donnerstag, Januar 14, 2010
Soll ich darüber schreiben? Erst nein, dann ja doch. Ja was soll ich denn sonst schreiben?
100.000
Tote in Haiti. Schluck. Pause.
Was tun? Was tun!
Danke!
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Labels: zahldestages
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Hallo Egghat,
AntwortenLöschen100.000 Tote. Das fordert schon mal zum Handeln auf. Klare Sache.
Was micht verwundert, ist die gigantische Heuchelei. Anderswo sterben mehr als Deine große Hausnummer, und keiner kräht dem hinterher. Beispiel gefällig: Piraten! Ein Interview mit Noam Chomsky
Die 100000 in Haiti hätten übrigens nicht sein müssen, hätten die Menschen dort erdbebensichere Häuser. Aber soweit denken unsere Deutschen Blogger und deren Leser nicht.
Wenn Du Dich aufmuntern willst, guck mal unter Internet ist besser als Fernsehen. Ein bißchen Eigenwerbung kann ja nicht schaden.
Traurige Grüsse trotzdem
Bernhard
Es sterben jeden Tag 30.000 Kinder an den Folgen der Unterernährung. Klar. Man kann nicht alles ändern. Vor allem nützt es nix, wenn ich darüber schreibe, denn das weiss ja doch schon jeder. Dann macht er/sie was oder auch nicht. Ich esse kein Fleisch mehr, weil bei der Fleischerzeugung 80% bis 90% der Nährwerts von Nahrungsmitteln verloren gehen. Eine gigantische Vernichtung von Ressourcen. Genauso wie der Herstellung von Biodiesel. Zum letzteren Thema gibt es ein paar Postings hier. Aber sonst ist mein Einfluss gering ...
AntwortenLöschenHallo Egghat,
AntwortenLöschendas mit den Deutschen Bloggern war eher allgemein gehalten. Das hätte ich besser formulieren müssen. Tschuldigung.
Aber zu Haiti hab ich noch etwas: Das ist eine freie Markwirtschaft, wenn ich mich nicht irre. Mit allen Vorzügen, wie z. B. ungehinderte Korruption.
Kapitalismus eben.
Amigo in Venezuela ist auch eine profitable Position.
AntwortenLöschenIch glaube nicht, dass das an Kapitalismus vs. Sozialismus.
Der Zusammenhang zwischen Transparenz und Korruption ist der starke. Die transparenten Länder in Skandinavien (wo ein Informationsfreiheitsgesetz nicht nur so heißt, sondern auch was bedeutet) zeigen es. Das ist auch Kapitalismus. Und? IMHO funktionieren diese Länder besser als fast alle anderen auf der Welt.
Reform oder Überwindung, das ist die Gretschenfrage.
AntwortenLöschenSo, wie bisher, geht es jedenfalls nicht weiter; das wäre von Vielen von uns der (schleichende) Untergang. Allein die Debitismus-Kritik ist in sich schon fulminant genug.
Grüsse
Bernhard
In Haiti verrecken gerade wieder Menschen wegen der Wirbelstürme und deren Folgen. Kein Geld, keine Häuser, keine Infrastruktur (keine Aufmerksamkeit) --> We love capitalismn...
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