Es gab in der vergangenen Woche einige Diskussionen über China. Gibt es dort eine Blase oder nicht? Ist das Wachstum zu hoch oder nicht (
Zahl des Tages (21.01.10): 10,7)? Wird die Notenbank bremsen oder nicht? Genauer müsste man sagen, wird sie stärker bremsen als bisher, denn der erste Schritt wurde ja schon getätigt und der Mindestreservesatz erhöht und so dem Bankensektor etwas Geld entzogen.
Ich bin relativ sicher, dass ein Betrachtung des Riesenlands China so einfach nicht ist. Eine chinaweite Blase erscheint kaum vorstellbar. Aber an den wirtschaftlich aktivsten Orten, d.h. vor allem an der Küste, gibt es doch einige Warnzeichen. Ich meine mich zu erinnern, dass Appartments in Shanghai das 35fache eines durchschnittlichen Arbeiter
monatsjahreslohns in Shanghai kosten. Was natürlich völlig irre ist, weil zwischen Einkommen und Kosten eine so enorme Lücke klafft, dass diese eigentlich nicht über Lohnzuwächse geschlossen werden kann. Selbst wenn die Löhne so stark steigen wie in China. Leider finde ich diese Zahl nicht wieder, aber ich habe eine andere schöne Zahl gefunden.
Die Banken in Shanghai haben ihre Immobilienkredite 2009 im Vergleich zum Vorjahr um
1.600%
gesteigert.
Gut, mit viel Fantasie können einem jetzt Szenarien einfallen, die eine solche Entwicklung ohne eine Blase oder Überhitzung erklären könnten. Aber um diese Uhrzeit fehlt mir diese Fantasie (oder die nötige Menge Alkohol ;-) ). Da bläht sich doch gerade wieder die nächste große Blase zusammen, oder?
China Economic Review: Shanghai mortgages rise 1,600% in 2009
Update (25.01.10):
Aus "Arbeiter" "Arbeitermonatslohn" gemacht.
Update (26.01.10):
Aus
"Arbeitermonatslohn""Arbeiterjahreslohn" gemacht.
Es gab in der vergangenen Woche einige Diskussionen über China. Gibt es dort eine Blase oder nicht? Ist das Wachstum zu hoch oder nicht (
Zahl des Tages (21.01.10): 10,7)? Wird die Notenbank bremsen oder nicht? Genauer müsste man sagen, wird sie stärker bremsen als bisher, denn der erste Schritt wurde ja schon getätigt und der Mindestreservesatz erhöht und so dem Bankensektor etwas Geld entzogen.
Ich bin relativ sicher, dass ein Betrachtung des Riesenlands China so einfach nicht ist. Eine chinaweite Blase erscheint kaum vorstellbar. Aber an den wirtschaftlich aktivsten Orten, d.h. vor allem an der Küste, gibt es doch einige Warnzeichen. Ich meine mich zu erinnern, dass Appartments in Shanghai das 35fache eines durchschnittlichen Arbeiter
monatsjahreslohns in Shanghai kosten. Was natürlich völlig irre ist, weil zwischen Einkommen und Kosten eine so enorme Lücke klafft, dass diese eigentlich nicht über Lohnzuwächse geschlossen werden kann. Selbst wenn die Löhne so stark steigen wie in China. Leider finde ich diese Zahl nicht wieder, aber ich habe eine andere schöne Zahl gefunden.
Die Banken in Shanghai haben ihre Immobilienkredite 2009 im Vergleich zum Vorjahr um
1.600%
gesteigert.
Gut, mit viel Fantasie können einem jetzt Szenarien einfallen, die eine solche Entwicklung ohne eine Blase oder Überhitzung erklären könnten. Aber um diese Uhrzeit fehlt mir diese Fantasie (oder die nötige Menge Alkohol ;-) ). Da bläht sich doch gerade wieder die nächste große Blase zusammen, oder?
China Economic Review: Shanghai mortgages rise 1,600% in 2009
Update (25.01.10):
Aus "Arbeiter" "Arbeitermonatslohn" gemacht.
Update (26.01.10):
Aus
"Arbeitermonatslohn""Arbeiterjahreslohn" gemacht.
Zahl des Tages (24.01.10): 1.600%
Mönsch Egghat! Ich will hier nicht stalken und den Grammar-Nazi spielen, aber sowas kann ich nicht unkommentiert stehen lassen:
AntwortenLöschen"Ich meine mich zu erinnern, dass Appartments in Shanghai das 35fache eines durchschnittlichen Arbeiters in Shanghai kosten."
Hört sich so an, als ob Du schon einmal in Shanghai warst. Wann war das und wieviel hat Dich der durchschnittliche Arbeiter damals gekostet?
DU schreibst ja auch um 15:10, ich mitten in der Nacht. Das ist unfair ;-)
AntwortenLöschenca. 3 Jahresgehälter für ein Appartment hört sich jetzt nicht so irre an...
AntwortenLöschenKorrektur der Korrektur ...
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