Schau an! Eine Steueramnestie, die funktioniert!

Die Versuche in Deutschland floppten immer mehr oder weniger peinlich. Schröder wollte 2004 100 Mrd. Euro aus der Schweiz und Luxemburg zurück nach Deutschland holen, wenige Monate später korrigierte Hans Eichel auf 5 Milliarden Euro, am Ende wurden es nur gut 1 Milliarde.

In Italien hingegen scheint die Straffreiheit der zurückgeholten Gelder und der nachträgliche Steuersatz von nur 5(!)% so attraktiv zu sein, dass bei der aktuellen Amnestie schon 85 Milliarden Euro nach Italien zurückgeflossen sind.

Wo Licht ist, ist aber auch immer Schatten. Denn wahrscheinlich ist die Straffreiheit der interessanteste Aspekt. Außerdem sind die Amnestien in Italien relativ gängig. Daher scheint es sich zum normalen Geschäft entwickelt haben, sein Geld (woher auch immer das stammen mag, Schwarzgeld, Drogengeld, Bestechungsgeld, ...) in die Schweiz zu schaffen, dort ein paar Jahre liegen zu lassen und dann straffrei und zu Ministeuern bei der nächsten Amnestie zurückzuholen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass gerade Silvio Berlusconi dieses Mittel so häufig einsetzt ...

Italien: Steueramnestie bringt Fiskus Milliarden - Politik - International - Handelsblatt.com

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